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Der frühe Vogel

Daten von 90.000 Mastercard-Kunden kursierten im Netz

Veröffentlicht: 20.08.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 20.08.2019
Mastercard-Karte

Beim Kreditkartenriesen Mastercard ist es offenbar zu einem Datenleck gekommen: Eine Liste mit Daten von rund 90.000 Kunden kursierte im Netz, berichtet die WirtschaftsWoche. Dem Magazin soll ein Teil der veröffentlichten Daten vorliegen. Sie enthalten demnach die Kreditkartennummer, wobei ein Teil der Ziffernfolge nicht erkennbar sei, das Geburtsdatum, die Adresse, die E-Mail-Adresse und teilweise auch die Handynummer des Kunden. Betroffen von dem Datenleck waren offenbar fast ausschließlich deutsche Kunden – ein Nutzer habe auf Nachfrage der WiWo die Echtheit der Daten bestätigt.

Die Daten seien nur für kurze Zeit im Netz gewesen und inzwischen wieder entfernt worden. Es habe sich um Daten von Kunden gehandelt, die sich für das Mastercard-Bonusprogramm „Priceless“ registriert haben. Mastercard habe das Bonusprogramm vorsorglich geschlossen. 

„Wir nehmen Privatsphäre sehr ernst und untersuchen dieses Problem mit Hochdruck“, ließ der Kreditkartenanbieter verlauten. Gleichzeitig betonte Mastercard, dass es keinen Zusammenhang mit dem Zahlungsnetzwerk des Unternehmens gebe. 

Finanzierungsrunde: Frisches Kapital für Mister Spex

Der Online-Optiker Mister Spex hat in seiner aktuellen Finanzierungsrunde frisches Kapital in Höhe von 65 Millionen Euro eingesammelt. Die Eigenkapital-Finanzierungsrunde sei von dem Büll Family Office angeführt worden, erklärte Mister Spex laut Gründerszene. „Mithilfe der aktuellen Finanzierungsrunde werden wir unser Wachstum weiter ausbauen“, kündigte Dirk Graber, Gründer und Geschäftsführer von Mister Spex an. „Dabei haben wir drei klare Investitionsschwerpunkte: die Store-Expansion, die Internationalisierung und den weiteren Ausbau der Logistik.“

Mister Spex wurde 2007 gegründet und hat mittlerweile über drei Millionen Kunden und ein Produktportfolio von über 10.000 Brillen, Sonnenbrillen und Kontaktlinsen im Angebot. Zudem hat das Unternehmen elf eigene Stores und ein Partnernetzwerk mit Optikern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Schweden aufgebaut.

Retouren: Universität Bamberg befragt Online-Händler

Die Forschungsgruppe Retourenmanagement der Universität Bamberg beschäftigt sich regelmäßig mit dem Thema Retouren im Online-Handel. Aktuell führt die Forschungsgruppe der Universität wieder eine Befragung durch – Hauptziel der Umfrage ist es dieses Mal, die Hintergründe der Retourenentsorgung besser zu verstehen und die Einstellung der Online-Händler gegenüber aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich zu ermitteln. 

Die Umfrage wird vertraulich behandelt und in anonymisierter Form ausgewertet. Die Bearbeitung des Fragebogens dauert ca. 10 Minuten. 

Zur Umfrage

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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