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Entwicklungen beim Zahlungsdienst

Deutsche Bank und Commerzbank erhöhen Anteile an Paydirekt

Veröffentlicht: 08.01.2020 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 08.01.2020
Zahlungsanbieter Paydirekt wird mobil genutzt

Vor gut einem Jahr haben gleich mehrere Finanzinstitute angekündigt, sich zum Ende des Jahres 2019 als Partner von Paydirekt zu trennen, darunter die ING Deutschland (vormals ING Diba), die HypoVereinsbank, die Targobank oder auch Santander. Zu schleppend sei die Entwicklung des Zahlungsdienstes verlaufen, der eigentlich als großer deutscher PayPal-Konkurrent geplant war.

Doch der Rückzug der kleinen Banken stellt noch nicht das Ende des deutschen Projekts dar. Wie Heise Online berichtet, haben die Großbanken Deutsche Bank und Commerzbank ihre Anteile an Paydirekt zu gleichen Teilen aufgestockt, sodass beide nach aktuellem Stand 16,67 Prozent (statt nur 11,11 Prozent) des Zahlungsdienstes für sich verbuchen. Jeweils ein weiteres Drittel liegt bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken.

Paydirekt-Gesellschafter sollen schneller entscheiden können

Die jüngsten Änderungen und die damit einhergehende Verschlankung der Eigentümerstruktur soll dem Zahlungsdienst Paydirekt neuer Rückenwind entstehen. „So können Entscheidungen künftig schneller, mit weniger Partnern getroffen werden“, zitiert Heise eine Sprecherin von Paydirekt.

Auch die Commerzbank habe sich demnach bereits zu den aktuellen Entwicklungen geäußert und verweist auf die Rufe der Kunden nach einem hiesigen Zahlungsdienst für den digitalen Handel: „Die Commerzbank investiert weiter in Paydirekt. Das machen wir, weil Verbraucher von ihrer Bank ein deutsches Bezahlverfahren für den E-Commerce erwarten.“ Vor allem mit Blick auf das zurückliegende Weihnachtsgeschäft sei bei Paydirekt eine sehr gute Entwicklung verzeichnet worden.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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