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| Kategorie: Allgemein

Online-Unternehmen setzen mitunter Milliardenbeträge um, Jahr für Jahr präsentieren die großen Händler beeindruckende Zahlen. Harald Meurer will die Kunden am Erfolg des E-Commerce beteiligen – und hat dafür die Social Selling Community Getmore gegründet.

Männchen miteinander verbunden

(Bildquelle Netzwerk: stroblowski via Shutterstock)

Cashback-Systeme erfreuen sich großer Beliebtheit unter den Kunden. Schon im stationären Handel ist das Interesse an Bonusprogrammen groß, im Online-Handel ist das nicht anders. Der Unternehmer und Gründer Harald Meurer will diesen Bereich aber grundlegend umkrempeln und hat mit Getmore die nach eigenen Angaben „erste produktübergreifende Social Selling Community in Deutschland“ gestartet.

Das Versprechen: Internet-Nutzer sollen sich einen flexiblen Nebenverdienst schaffen, indem sie über Getmore eine eigene Community aufbauen, in der sie dann Produkte und Dienstleistungen empfehlen können. Kaufen die Freunde eines Nutzers dann über einen Affiliate-Link ein, erhält dieser Provisionen. Zudem winken auch noch Rabatte bei einem eigenen Einkauf. Die Registrierung bei Getmore ist dabei kostenlos. Ein Affiliate-Netzwerk für Jedermann quasi.

Mehrstufiges Vertriebsmodell

Wie Getmore in den FAQ erklärt, handelt es sich tatsächlich um „ein mehrstufiges Vertriebsmodell, was durch eine zweistufige Incentivierung den Fokus auf die Empfehlungsmechanik legt“. Folgt ein Freund eines Nutzers dessen Empfehlung auf Getmore, werde er automatisch zum Teil der Community. Der Nutzer erhält dann bei jedem Abschluss seines Freundes eine Provision in Höhe von 10 Prozent des Cashbacks. Empfiehlt der Freund selbst einem Freund ein Angebot, wird dieser ebenfalls automatisch Teil der Community des Nutzers (2. Ebene). Für diese Abschlüsse soll man dann eine Privision in Höhe von fünf Prozent des Cashbacks erhalten.

Ähnliche Systeme gibt es schon länger. Die günstigen Angebote erhält der Nutzer dort oft, wenn er eine Mindestzahl an Empfehlungen oder Bestellungen in einem gewissen Zeitraum durchführt. Getmore will seinen Nutzern eine solche Verpflichtung nicht aussprechen. „Es ist jedem Nutzer freigestellt, Angebote auf Getmore oder Getmore selbst zu empfehlen“, heißt es in den FAQ. Aus einer Community kann der Nutzer allerdings nur austreten, indem er seine Getmore-Mitgliedschaft gänzlich löscht.

1.301 namhafte Partner

Insgesamt hat Getmore 1.301 Partner, darunter finden sich auch Ebay, Zalando, Douglas und Saturn. Nach eigenen Angaben hat Getmore bereits über 6.000 aktive Communities. Bei der Suche nach dem Unternehmen findet man auch einige Bewertungen, die durchaus überzeugen, doch das Versprechen, mit der kostenlosen Anmeldung und ohne großen Aufwand Geld zu verdienen, dürfte vielleicht einige vorsichtige Nutzer misstrauisch machen und abschrecken.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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2453 mal gelesen
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Kommentare  

#1 Johannes 2016-04-19 22:35
Das Prinzip nennt sich, wie bereits erwähnt, "social selling". Das ist in den USA eine große Sachen geworden und wirklich eine sehr spannend. Ich denke am Ende handelt es sich tatsächlich um eine Win-Win-Win-Sit uation:
1. Der Nutzer erhält Cashback bei großen (namenhaften) Shops und Anbietern.
2. Die Shops erhalten neue Kunden.
3. Das Cashbackportal verdient Provisionen und bindet die Nutzer an ihr System.
Jedermann/frau kann sich eine eigene Affiliate-Commu nity aufbauen und so ein passives Einkommen generieren!
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