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| Kategorie: Internationales

Im E-Commerce muss Italien noch viel nachholen. Das zeigt jetzt eine aktuelle Erhebung des italienischen Forschungszentrums Censis. Dabei könnte jetzt auch für deutsche Online-Händler ein guter Zeitpunkt sein, in den italienischen Online-Handel einzusteigen.

Der E-Commerce in Italien.

(Bildquelle Italien: Zarya Maxim Alexandrovich via Shutterstock)

Italien hat großes Potential für den E-Commerce, hinkt laut einer aktuellen Untersuchung allerdings noch weit hinterher. Dafür reicht eigentlich nur eine Zahl, welche die italienische Tageszeitung La Repubblica vor kurzem veröffentlicht hat: Nur fünf Prozent aller italienischen Unternehmen verkaufen im Moment online.

Der europäische Durchschnittswert an Unternehmen, die online verkaufen, liegt bei 14 Prozent. Das zeigt, dass es in Italien in Sachen E-Commerce noch einiges nachzuholen gibt. Zum Vergleich: Die Untersuchung vom italienischen Forschungszentrum Censis hat ermittelt, dass in Deutschland 22 Prozent aller Unternehmen online handeln, in Frankreich sind es 11 Prozent und im UK 19 Prozent.

Mangel an Infrastruktur und Innovationsprojekten

Dabei schwächelt es in Italien offenbar sowohl an der nicht ausreichend ausgebauten digitalen Infrastruktur als auch an Innovationskraft. Nach der Erhebung von Censis haben insgesamt nur 58 Prozent der Italiener überhaupt Zugang zum Internet. Die Hälfte der Bevölkerung soll deshalb nur über geringe Internetkenntnisse verfügen.

Der mangelnde Wandel der italienischen Wirtschaft hin zur Digitalisierung, wie sie auch die Europäische Digitale Agenda fordert, wirkt sich auch auf die Arbeitssituation in Italien aus. Weshalb der Interessenverband der Arbeitgeber Confindustria jetzt in mehreren italienischen Städten eine sogenannte „Road Show“ starten möchte, auf der Jungunternehmen für den E-Commerce begeistert werden sollen. Auch die italienischen Wirtschaftsminister haben ähnliche Projekte gemeinsam mit Unternehmen wie Google ins Leben gerufen.

Für Online-Händler aus Deutschland dürfte der italienische Online-Handel durchaus interessant sein, auch weil er sich im Moment quasi noch im Aufbau befindet. Der Händlerbund stellt Online-Händlern, die nach Italien verkaufen möchten, entsprechende Rechtstexte für den grenzüberschreitenden Handel dorthin zur Verfügung.

 

Geschrieben von Giuseppe Paletta
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