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| Kategorie: Studien

Smartphones und Tablets finden sich in jedem Haushalt. Surfen über mobile Endgeräte ist mittlerweile Standard und keine Ausnahme mehr. Mit dem „Mobilegeddon“ hat Google den Ranking-Faktor „mobile-friendly“ eingeführt. Jetzt, fast drei Monate nach dem Update, zeigt sich: Die Auswirkungen sind stärker als anfänglich gedacht.

mobile Suche bei Google

zamzawawi isa / Shutterstock.com

Für den Adobe Digital Index (ADI) Q2 2015 Digital Advertising Report hat Adobe im letzten Jahr weltweit mehr als 890 Millionen digitale Ad Impressions und über 21 Millionen Social Visits verschiedener Search- und Social-Plattformen untersucht. Mit dabei waren unter anderem Google, Yahoo!, Bing, Baidu, Facebook, YouTube und viele andere. Die Daten gaben dem Unternehmen Aufschluss über die Entwicklung der CPC (Kosten-pro-Klick) und der CTR (Klick-Rate) bezüglich des im April dieses Jahres durchgeführten Google Updates „Mobilegeddon“.

Traffic-Verlust lässt CPC steigen

Nachdem anfänglich kaum Auswirkungen des Google Updates auf die mobile Suche zu erkennen waren, zeigt sich jetzt drei Monate später, dass Unternehmen, die ihre Website nicht mobil optimiert haben, einen herben Traffic-Verlust von rund 10 Prozent hinnehmen müssen.

Traffic-verlust mobile Suche - Adobe
Quelle: Adobe Analytics | © ADI’s Q2 Digital Advertising Report

Um diesem Verlust entgegen zu wirken, wurden die Ausgaben im Bereich mobil SEA gesteigert. Das Problem: Auch wenn mehr Geld für die Werbung ausgegeben wird, steigert dies nicht unbedingt die Klick-Rate. Wie die Autoren des Reports angeben, stiegen die Kosten-per-Klick um 16 Prozent, während die Klick-Rate ein Minus von 9 Prozent aufweist. Die Lücke zwischen beidem beträgt damit 25 Punkte und ähnelt damit dem Zustand im 4. Quartal 2014.

Entwicklung CTR und CPC - Adobe
Quelle: Adobe Media Optimizer | © ADI’s Q2 Digital Advertising Report

Resultierend aus den Ergebnissen zieht Adobe folgendes Fazit: Auf langfristige Sicht kommt kein Unternehmen daran vorbei, die Website mobil-freundlich zu gestalten. Optimierungen sollten sich dabei immer an den Bedürfnissen der User orientieren, denn „Qual­ität und Usabil­ity set­zen sich am Ende bei jedem Update durch.“

Googles Werbegeschäft wächst langsam

Auch wenn die Ausgaben im Bereich Suchmaschinen-Marketing steigen (global um 6 Prozent), sieht es für Google in ihrem Kerngeschäftsbereich nicht so gut aus. Denn der Report zeigt, dass Yahoo! deutlich mehr von dem gestiegenen Budget abbekommt als Google. Der Suchmaschinen-Riese konnte durchschnittlich nur 6 Prozent weltweit akquirieren, während Yahoo! einen Anstieg von 18 Prozent verzeichnen kann.

Sieht man sich die Quartalszahlen von Google an, wird auch hier deutlich, dass das Jahr 2015 nicht gut für das Unternehmen angefangen hat. Auch wenn das Search Busi­ness von Google wächst (1 bis 2 Prozent pro Quartal), ist gerade im Bereich “Con­sumer Actions” der Konkurrent Facebook stark zu spüren. Das soziale Netzwerk konnte die Con­sumer Actions um 11 Prozent steigern, während Google über das Jahr gesehen ein Minus von 3 Prozent hinnehmen muss.

Den vollständigen Adobe Digital Index (ADI) Q2 2015 Digital Advertising Report können Sie sich hier herunterladen.

 

Geschrieben von Julia Ptock
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