Digital Markets Outlook 2022

Deutschland wird 2025 E-Commerce-Spitzenreiter in Europa

Veröffentlicht: 17.02.2022 | Geschrieben von: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 17.02.2022
Deutschland-Logo mit E-Commerce-Schriftzug

Durch die Corona-Pandemie bekommt der Online-Handel weiter Auftrieb – auch in Deutschland. Das Land könnte 2025 die meisten Umsätze im europäischen E-Commerce verzeichnen, so die Studie Digital Markets Outlook 2022 von Statista. Derzeit liegt das Vereinigte Königreich – trotz des Brexits – an Europas Spitze.

Deutschland, UK und Frankreich machen die Hälfte des europäischen E-Commerce-Umsatzes

Insgesamt wird sich der E-Commerce-Umsatz in Europa in den nächsten drei Jahren auf 1,16 Billionen US-Dollar im Vergleich zu 2020 verdoppeln, berichtet Internet World. Die Wachstumsrate läge dann bei rund 14 Prozent im Jahr. 

Auf Deutschland sollen davon 19 Prozent des Gesamtumsatzes entfallen, dahinter liegen das Vereinigte Königreich (18 Prozent) und Frankreich (12 Prozent). Die drei Länder würden damit weiterhin fast die Hälfte des europäischen Umsatzes im Online-Handel auf sich vereinen. „Obwohl kleinere Länder wirtschaftlich an Boden gewinnen, wird die Gesamtsituation im europäischen E-Commerce voraussichtlich in den nächsten Jahren stabil bleiben. Die drei führenden Länder werden bis 2025 voraussichtlich stagnieren oder zwischen ein und drei Prozentpunkten verlieren und kleinere Länder werden entsprechend aufholen“, prognostizieren die Experten von Statista. Im Jahr 2022 soll der Umsatz im europäischen Online-Handel rund 670 Milliarden Euro betragen. Weltweit liegt China an der Spitze.

Das können Online-Händler tun: Community, Treueprogramme und Customer Journey

Generell gehen die Analysten von Statista davon aus, dass der Wettbewerb unter den E-Commerce-Playern extrem hoch und kostenintensiv sei. „Marktplätze wie Amazon und AliExpress florieren, während viele eigenständige Einzelhändler Schwierigkeiten haben, ihren USP zu finden, da die Loyalität zu Marken und Geschäften abnimmt und die Rate der Warenkorbabbrüche in der Branche hoch ist. Eine Steigerung des Markenengagements kann durch Community-Aufbau (z. B. Asos Marketplace), Treueprogramme und ein nahtloses mobiles und Desktop-Benutzererlebnis erreicht werden.“ 

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Über den Autor

Markus Gärtner
Markus Gärtner Experte für: Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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