Quartalszahlen: Zooplus verdoppelt sein Konzernergebnis

Veröffentlicht: 19.11.2015 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 19.11.2015

Zooplus kann mit dem dritten Quartal des Jahres mehr als zufrieden sein: Im Vergleich zum Vorjahr verdoppelte das Unternehmen sein Konzernergebnis. Trotz höherer Materialaufwendungen kann Zooplus also punkten.

Hund bedient Computermaus

(Bildquelle Heimtier: yanugkelid via Shutterstock)

Der Heimtierbedarf-Händler Zooplus hat seine Geschäftszahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Dabei zeigt sich, dass das Unternehmen sein Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln konnte: Erzielte Zooplus im dritten Quartal 2014 noch ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 2,79 Millionen Euro, konnte das Unternehmen in diesem Jahr 5,51 Millionen Euro erwirtschaften. Auch nach den Steuern kann sich das Ergebnis sehen lassen: 3,64 Millionen Euro stehen hier im letzten Quartal unterm Strich. Im Vorjahr waren es noch 1,85 Millionen Euro gewesen.

Den Netto-Umsatz konnte Zooplus auf rund 187 Millionen Euro steigern. Für die ersten neun Monate des laufenden Jahres weist Zooplus einen Netto-Umsatz von 531 Millionen Euro aus. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 403 Millionen Euro gewesen.

Marge ist leicht gesunken

Doch nicht alle Zahlen sehen derart gut aus: Der Materialaufwand nahm im dritten Quartal 2015 um knapp 30 Prozent zu und stieg von 100,8 Millionen Euro auf 130,9 Millionen Euro. Wie neuhandeln.de in Erinnerung ruft, liegt das an den Einkaufspreisen für Zubehör-Artikel, die aufgrund von Kursschwankungen gestiegen waren. Zooplus musste diese Zubehör-Artikel in US-Dollar beschaffen. Die Marge habe sich zudem von 31,6 auf 29,8 Prozent verschlechtert. Unter anderem hatte Zooplus Preise reduziert, um Kunden zu gewinnen: Das Unternehmen nennt auch das „weiterhin wettbewerbsintensive E-Commerce-Umfeld“ als Grund für die schlechtere Marge.

Das positive Ergebnis hat Zooplus dazu animiert, seine Prognose für die Gesamtleistung des laufenden Jahres zu erhöhen: Stellte das Unternehmen im Juli noch eine Gesamtleistung von 725 Millionen Euro in Aussicht, rechnet man nach Angaben von neuhandeln.de nun mit 740 Millionen Euro.

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