PayPal-Studie zum grenzüberschreitenden Handel: Deutschland weiterhin auf Platz 4

Veröffentlicht: 08.02.2017 | Geschrieben von: Christian Laude Test | Letzte Aktualisierung: 15.02.2017

Hinter China, den USA und Großbritannien ist Deutschland das beliebteste Ziel für ausländische Shopper. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Payment-Anbieters PayPal und dem Meinungsforschungsinstitut Ipsos Mori, die sich außerdem mit Faktoren beschäftigt hat, die Konsumenten vom Kauf bei ausländischen Online-Shops abhalten.

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© 360b - Shutterstock.com

Deutschland ist weiterhin äußerst beliebt bei den ausländischen Shoppern. Zu dieser grundlegenden Erkenntnis kommt eine Studie, die von PayPal in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut Ipsos Mori durchgeführt hat. Rund 28.000 Konsumenten aus 32 Ländern wurden dabei zu ihren Shopping-Vorlieben befragt. Das Ergebnis der Studie: Wie bereits im letzten Jahr befindet sich Deutschland auf Platz 4 der beliebtesten Ziele.

So gaben 7 Prozent der internationalen Shopper an, im letzten Jahr bei einem hiesigen Online-Händler eingekauft zu haben. Auf den ersten drei Plätzen befinden sich China (21 Prozent), die USA (17 Prozent) sowie Großbritannien (13 Prozent). Das Reich der Mitte schafft es sogar erstmals auf Platz 1 des PayPal-Rankings und verdrängt damit die USA von der Spitzenposition.

Kleidung & Accessoires begehrteste Kategorie

Die Studie hat sich außerdem damit beschäftigt, in welchen Sparten für Online-Händler außerhalb von Europa gute Absatzchancen auszumachen sind. So sollen chinesische Konsumenten in ausländischen Online-Shops besonders häufig Kleidung & Accessoires, Kosmetik (jeweils 55 Prozent) und kurioserweise Getränke & Lebensmittel (44 Prozent) kaufen. Bei den amerikanischen Kunden wiederum folgt nach Kleidung & Accessoires (48 Prozent) Spielzeug & Hobby-Geräte (36 Prozent) und Unterhaltungs- & Bildungsgegenstände (34 Prozent). Innerhalb Europas zeigen sich vor allem die westlichen Länder begeistert vom deutschen Markt. Dazu zählen laut PayPal Italien, Schweden und die Niederlande.  

„Beim Thema Internationalisierung denkt man häufig direkt an weit entfernte Länder wie China oder die USA“, erläutert Dr. Frank Keller, Geschäftsführer PayPal Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Dabei wird häufig vergessen, dass bereits innerhalb von Europa sehr viele neue Absatzmöglichkeiten für Online-Händler schlummern.“ Aufgrund der Freihandelsgrenzen und der gemeinsamen Währung würden sich gerade diese Länder besonders gut für den Einstieg in den grenzüberschreitenden Online-Handel eignen. „Auch die Tatsache, dass diese Märkte eine ganz andere Größe haben und teilweise entsprechende lokale Angebote fehlen, kann sich als Vorteil erweisen“, so Keller.

Doch vor welchen Faktoren haben Konsumenten bedenken, wenn es um den Einkauf bei ausländischen Online-Shops geht? Hier tummeln sich bekannte Bedenken wie hohe Versandkosten (34 Prozent), mögliche zusätzliche Kosten wie Steuern beziehungsweise Zölle (31 Prozent) und die Befürchtung davor, die bestellte Ware nicht erfolgreich zu erhalten (ebenfalls 31 Prozent). Deswegen, so PayPal, sei es für Online-Händler, die international versenden wollen, elementar wichtig, Vertrauen bei den Konsumenten aufzubauen.

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