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Ladezeiten: So machen Sie Ihre mobilen Seiten fit

Veröffentlicht: 22.01.2018 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 22.01.2018

Die Bereitstellung einer mobil-optimierten Website ist für Unternehmen wichtiger denn je – oder sollte es zumindest sein. Denn Anbieter, die ihre mobilen Online-Shops und Portale nicht ständig verbessern, könnten künftig das Nachsehen haben. Wir geben Tipps.

Sinnbild für Ladezeiten: Uhr und Handy nebeneinander
© TippaPatt – shutterstock.com

Der sogenannte „Page Speed“, also die Ladezeit von Webseiten, gehört bereits seit vielen Jahren zu den offiziellen Rankingfaktoren. Und obwohl nicht ganz sicher ist, wie schwer die einzelnen Faktoren wiegen, sollten Unternehmen und Website-Betreiber möglichst alles tun, um das Surferlebnis für die Kunden so angenehm wie möglich zu gestalten. Nicht zuletzt, weil Google selbst kürzlich verlauten ließ, künftig auf kurze Ladezeiten noch mehr Wert zu legen (wir berichteten).

Doch wie genau können Händler das Thema mobile Ladezeiten anpacken? Welche Aspekte sind wichtig? Wir haben einige kurze Tipps für Sie zusammengetragen:

Bilder komprimieren

Bilder sind wichtig – besonders im Online-Handel und speziell auf Produktseiten. Doch große Bilder nehmen auch viel digitalen Platz ein und können Ladezeiten zum Teil massiv verlängern. Daher sollten Händler darauf achten, die Bilder nicht zu groß zu hinterlegen, sondern diese vor dem Hochladen zu komprimieren und somit die Ladezeit der Bilder möglichst klein zu halten.

Den Quellcode schlank halten

Neben der Größe der Bilder spielt beim Laden einer (mobilen) Seite natürlich auch der Umfang des Quellcodes eine Rolle. Ist der HTML-Code, der sozusagen hinter einer Website steht, mit unnötigen Elementen vollgepfropft, kann dies die Ladezeit beeinflussen. Natürlich verursacht ein zu viel gesetztes Leerzeichen allein noch keine Störungen, doch in der Summe kann sich eine Vielzahl einzelner Elemente doch negativ auswirken.

AMP-Seiten bringen Vorteile

Mit der Einführung sogenannter AMP-Seiten zielte Google auf die Beschleunigung mobiler Websites ab. Auch hier ist die Verschlankung des Quellcodes die Basis. Obwohl es dafür zwar keine offizielle Bestätigung gibt, werden in der Praxis allem Anschein nach AMP-Seiten von Google im mobilen Ranking bevorzugt. Daher kann es sich für Website-Betreiber durchaus lohnen, ausgewählte Seiten entsprechend zu optimieren und zu kennzeichnen, sodass Google ihnen eine bessere Position in den Suchmaschinenergebnissen einräumt. 

Multimedia-Inhalte anpassen

Sind Multimedia-Inhalte wie beispielsweise Videos in eine mobile Website integriert, kann dies dem Besucher einen Mehrwert bieten. Wird das Video allerdings schon vorgeladen, auch wenn der User noch gar nicht zur entsprechenden Video-Stelle gescrollt hat, kann dies die Ladezeit der Webseite verlängern. Besser ist es, das Video erst dann laden zu lassen, wenn der Nutzer beim Video angekommen ist. Darüber hinaus sollten die Videos nicht automatisch abgespielt werden.

Obwohl die Optimierung der Ladezeit schließlich nur einer von vielen Faktoren ist, die das Ranking mobiler Suchergebnisse beeinflussen, sollten Websitebetreiber sie nicht unterschätzen. Denn natürlich spielt die Ladezeit nicht nur für Google eine Rolle: Wenn eine mobile Website nicht schnell genug lädt, kann das Surferlebnis der Besucher maßgeblich verschlechtert werden. Und manchmal reichen Sekundenbruchteile, um die Geduld der Surfer zu überstrapazieren und sie an die Konkurrenz zu verlieren.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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