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Digital Tech Newsflash

Google-Update wird die Suche erheblich umkrempeln

Veröffentlicht: 12.06.2019 | Autor: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 12.06.2019 | Gelesen: 824 mal
Google-Suchfenster

Die Google-Suche soll offenbar tiefgreifend verändert werden. Der Suchmaschinenanbieter hat Änderungen angekündigt, die die Vielfalt erhöhen sollen. Auf den ersten Suchergebnisseiten (SERPs) sollen künftig mit dem Diversity-Update maximal zwei Ergebnisse von einer Website angezeigt werden, berichtet T3n. Es wird allerdings Ausnahmen geben: Die Begrenzung soll nicht gelten, wenn für spezielle Suchanfragen relevantere Ergebnisse zu erwarten sind. Die Bewertung der Relevanz dürfte sich Google vorbehalten.

Zudem soll die Änderung nur Ergebnisse der normalen Suche betreffen – Featured-Snippets oder Ergebnisse bei Google Maps sind nicht betroffen. Das Update könnte große Auswirkungen auf die Sichtbarkeit bei Google haben und sich vor allem für große Plattformen nachteilig auswirken. Die wurden bislang mit vielen Unterseiten in den SERPs gerankt. Kleinere Seiten sollen dagegen profitieren und an Sichtbarkeit gewinnen.

Core-Update ausgerollt

Die Änderung bei Google ist nicht Teil des Core-Updates, das kürzlich gestartet wurde. Wie unter anderem SEO Südwest berichtet, ist das Juni-Update mittlerweile vollständig live. Überraschend hatte Google das Core-Update diesmal bereits im Vorhinein angekündigt. Wie sich das Update auf die Sichtbarkeit auswirkt, lässt sich noch nicht vollständig sagen, SEO Südwest hat jedoch bereits einige Änderungen beobachtet. Die Website der Daily Mail und die Krypto-News-Seite CCN haben zum Beispiel kräftig an Sichtbarkeit verloren. Generell scheinen Webseiten, die sich mit Kryptowährungen befassen, nach dem Update große Probleme zu haben.

E3 2019 – Doch ein paar Überraschungen

Im Vorfeld der Spielemesse E3 kam es zu einigen Leaks, sodass wenige Menschen mit echten Überraschungen rechneten. Doch die ehemals weltgrößte Spielemesse konnte trotzdem überzeugen. Allen voran sorgte der Auftritt von Keanu Reeves für große Augen. Er wird eine Rolle im nächsten Blockbuster „Cyberpunk 2077“ von CD Projekt („The Witcher“) spielen und kündigte den Trailer dafür an. Zudem gab es erstes echtes Gameplay von „Star Wars Jedi: Fallen Order“ zu sehen. Ein weiterer Star der Messe – auch wenn die Ankündigung im Vorfeld auf einem Google-Event zur Cloud-Gaming-Plattform Stadia kam – war das bei Fans langersehnte „Baldur’s Gate 3“, von dem es bislang aber nur einen Render-Trailer gibt. Für Aufsehen sorgte am Dienstag Nintendo. Die Japaner kündigten einen Nachfolger zu „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ für die Switch an. Gamestar hat die Neuankündigung zusammengefasst, u.a. mit der Definitive Edition von „Age of Empires 2“ und „Marvel’s Avengers“.

Deutschland hinkt bei der Digitalisierung hinterher

Der neue DESI-Bericht attestiert Deutschland mal wieder eine Menge Nachholbedarf, wenn es um die Digitalisierung geht. Beim Thema E-Government landet Deutschland im EU-Vergleich auf Platz 26 von 28. Nur in Italien und Griechenland sieht es noch düsterer aus. Insgesamt liege Deutschland in der Digitalisierung auf Platz 12. Bei der Nutzung von Online-Diensten schafft es die Bundesrepublik auf den neunten Platz, beim Breitbandausbau nur auf Platz 11. Finnland, Schweden und die Niederlande geben beim Thema Digitalisierung in Europa die Richtung vor.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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