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| Kategorie: e-Commerce Tipps

Metro will Real veräußern, Westwing bereitet sich auf den Börsengang vor und Uber verleiht sich ein zweites Redesign in kurzer Zeit, während ehemalige Fahrer des Unternehmens in Dänemark mit hohen Geldstrafen belegt werden.

Real-Supermarkt
© Lukassek / Shutterstock.com 

Metro will Real-Geschäft veräußern

Spekulationen um eine mögliche Abspaltung von Real hatte es schon länger gegeben, nun hat der Metro-Konzern diesen Schritt aber offiziell bestätigt. Wie Spiegel Online berichtet, trenne sich die Metro von Real und wolle sich auf den Großhandel konzentrieren. Der Vorstand „hat heute beschlossen, einen Veräußerungsprozess für das Einzelhandelsgeschäft Real und die damit zusammenhängenden Geschäftsaktivitäten zu beginnen“, hieß es in einer Pflichtmitteilung des Konzerns. Die Bilanz des Metro-Konzerns sei zuletzt durch Probleme bei Real und das anhaltend schwächelnde Russland-Geschäft unter Druck geraten. Die Metro hatte Kostensenkungen bei der Supermarktkette Real durchgeführt, Konzern-Chef Olaf Koch sah die Tochter zuletzt auf einem guten Weg. Durch die Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells, die wachsende Online-Präsenz und die nun wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen seien die wesentlichen Voraussetzungen für eine positive Entwicklung erfüllt, hieß es.

Westwing: Börsengang soll 120 Mio. Euro bringen

Das Rocket-Internet-StartUp Westwing bereitet sich auf seinen Börsengang vor. Das Unternehmen will seine Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse listen und strebt dabei ein Erlösziel von 120 Millionen Euro an, berichtet die Internet World. „Mit dem geplanten Börsengang erhalten wir zusätzliches Kapital, das wir dafür nutzen möchten, weiter profitabel zu wachsen“, erklärte Gründer und Unternehmenschef Stefan Smalla. Das gewonnene Kapital wolle Westwing „in erster Linie für weiteres Wachstum“ ausgeben, heißt es. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen, das in elf europäischen Ländern aktiv ist, einen Umsatz von 220 Millionen Euro erwirtschaftet. Seit dem vierten Quartal 2017 würden schwarze Zahlen im operativen Geschäft geschrieben.

Uber: Zweites Redesign in zwei Jahren, Ärger für ehemalige Fahrer

Der Fahrdienst-Vermittler Uber versucht immer noch, sein Image aufzupolieren. Dazu hat das Unternehmen sich nun in kürzester Zeit ein weiteres Redesign verpasst. Wie t3n.de berichtet, hat sich Uber ein neues Logo verpasst, das auf eine eigenständige Bildmarke verzichtet und stattdessen die Wortmarke in den Fokus rückt. Das Logo, das Uber vor gerade einmal zwei Jahren eingeführt hatte, sei von den Kunden nicht mit dem Ride-Sharing-Dienst assoziiert worden, heißt es. Das neue Logo wurde bereits in den Apps von Uber und Uber Eats eingepflegt.

Schlechte Nachrichten kommen dagegen aus Dänemark: Vier ehemalige Uber-Fahrer wurden dort zu teils hohen Geldstrafen verurteilt, die vom Obersten Gericht (Højesteret) bestätigt wurden. Heise Online zufolge hatten sie Fahrten für Uber-Nutzer durchgeführt, bevor sich das Unternehmen vom dänischen Markt zurückgezogen hatte – eine Lizenz hatte Uber in Dänemark aber nie erhalten. Damit hätten die Fahrer Taxi-Dienste ohne die benötigte Lizenz angeboten und dürfen deshalb für jede einzelne Fahrt bestraft werden, so die Richter. Für die Angeklagten bedeutet das Strafen zwischen 40.000 Dänischen Kronen (rund 5.360 Euro) und 486.500 Kronen (rund 65.200 Euro).  1.500 weitere ehemalige Uber-Fahrer könnten nun zu Strafzahlungen verdonnert werden. Uber hatte zuvor versprochen, jede Strafe zu bezahlen, die gegen die ehemaligen Fahrer verhängt wird.

 

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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