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13.09.2018 – Amazon verkauft erstmals Weihnachtsbäume | Ein Viertel der deutschen Unternehmen noch nicht digital | Snapchat-Aktie im Sinkflug

Veröffentlicht: 13.09.2018 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 13.09.2018

Amazon verkauft in den USA in diesem Jahr erstmals Weihnachtsbäume, ein Viertel der deutschen Unternehmen hat noch keine einzige Akte digitalisiert und die Snapchat-Akte geht in den Sinkflug.

Weihnachtsbäume
© Happy Hirtzel – Shutterstock.com

Amazon will große Weihnachtsbäume verkaufen

Amazon will ab November Weihnachtsbäume in den USA verschicken. Wie TechCrunch berichtet, soll es sich dabei um über zwei Meter große Douglastannen und Zimmertannen handeln. Die Bäume sollen ohne Wasser per Amazon Box verschickt werden – und zwar innerhalb von zehn Tagen nach dem Fällen der Bäume, damit diese frisch beim Kunden ankommen. Die Bäume sollen je 115 Dollar pro Stück kosten, dazu will Amazon auch noch Weihnachtskränze zu je 50 Dollar verkaufen. Es ist nicht das erste Mal, dass Amazon sich im Versand von Bäumen versuchen will: Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen damit experiment, damals wurden allerdings nur Bäume von weniger als einem Meter Höhe verschickt.

Jedes vierte deutsche Unternehmen ist noch nicht digital unterwegs

Die Digitalisierung ermöglicht es unter anderem, die Aktenberge in deutschen Unternehmen zu ordnen und abzubauen. Doch dabei tun sich die Unternehmen offenbar schwer: Wie eine Bitkom-Analyse laut t3n.de zeigt, habe ein Viertel der deutschen Unternehmen noch keine einzige Aktie digitalisiert. Immerhin zeigt sich eine positive Entwicklung: Im Jahr 2016 waren es noch 31 Prozent der Firmen, die die Digitalisierung ihrer Akten noch nicht angegriffen hatten. Rund ein Drittel der Unternehmen sollen ihre Akten zumindest teilweise digitalisiert haben, weitere 39 Prozent haben immerhin die neueren Akten digitalisiert. Vor allem größere Unternehmen sollen hier aber größere Fortschritte machen als kleinere Firmen.

Snapchat: Aktie erreicht ein neues Allzeit-Tief

Die Messaging-Plattform Snapchat steckt in der nächsten Krise: Der CEO von Vurb, das Snapchat vor zwei Jahren für 114,5 Millionen Dollar übernommen hatte, habe das Unternehmen verlassen. Wie TechCrunch berichtet, sackte die Snapchat-Aktie daraufhin auf ein neues Allzeit-Tief ab und pegelte sich bei einem Wert von rund 9,15 Dollar ein. Der Ausgabepreis beim Börsengang lag bei 17 US-Dollar und der erste Handelstag wurde damals mit 24 Dollar abgeschlossen. Der Analyst Rich Greenfield hatte sogar einen niedrigeren Preis für Snapchat verlangt. „Wir sind es leid, Snapchats Ausreden für verfehlte Ziele zu hören“, so Greenfield.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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Kommentare  

#1 Korrektorat Magister 2018-09-18 23:08
AKTIEN Digitalisieren ist aber was Anderes ;)
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