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Google-Mutter Alphabet: Rekordstrafe mindert die Gewinne

Veröffentlicht: 24.07.2018 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 24.07.2018

Obwohl die EU gegen den Suchmaschinenriesen Google eine Rekordstrafe in Milliardenhöhe verhängt hat, schadet das dem Mutterunternehmen Alphabet nur mäßig. Der Konzern kann immer noch hohe Gewinne vorweisen.

Google Logo an Hauswand
© Willy Barton / Shutterstock.com

Die Strafe, die Google jüngst von der EU auferlegt wurde, ist von nie da gewesener Höhe – ganze 4,3 Milliarden Euro muss das Unternehmen zahlen, weil es seine Marktmacht missbraucht haben soll. Doch trotz dieses Negativrekordes scheint es Google und auch dem Mutterunternehmen Alphabet immer noch sehr gut zu gehen.

Alphabet: Gewinn bricht ein und liegt dennoch im Milliarden-Bereich

Ein Blick auf die aktuellen Zahlen, die Alphabet nun für das zweite Quartal 2018 veröffentlicht hat, zeigt, dass der Konzern immerhin noch einen Überschuss von rund 3,2 Milliarden Dollar erzielen konnte, schreibt Spiegel Online. Allerdings muss hier angemerkt werden, dass die Google-Strafe die Gewinne deutlich drückt: Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ist dies ein Rückgang von satten neun Prozent.

Der Umsatz konnte hingegen deutlich – und zwar um gut ein Viertel – gesteigert werden. In Q2 2018 lag er bei 32,7 Milliarden Dollar. „Die Markterwartungen wurden trotz der hohen Sonderlast durch die Strafe deutlich übertroffen: Die Aktie stieg nachbörslich zunächst um mehr als fünf Prozent“, heißt es beim Spiegel weiter. Der Börsenwert liegt nun bei fast 840 Milliarden Dollar. „Wir haben ein weiteres Quartal mit sehr starker Leistung geliefert“, wird Ruth Porat, die Finanzchefin von Alphabet zitiert.

Zu verdanken hat Google und damit auch Alphabet sein stetes Wachstum noch immer der florierenden Werbesparte. Dieses allein wuchs um satte 24 Prozent auf 28 Milliarden Dollar. Der verbleibende Umsatz kletterte auf 4,4 Milliarden Dollar, was einem Plus von mehr als 36 Prozent entspricht.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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