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iPhone-Hersteller kooperiert mit Goldman Sachs

Apple soll eigene Kreditkarte planen

Veröffentlicht: 22.02.2019 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 22.02.2019
Mehrere Kreditkarten, die übereinander liegen

Mit seinem eigenen digitalen Zahlungsdienst „Apple Pay“ ist Apple extrem erfolgreich. Nach einer aktuellen Markterhebung ist er mittlerweile auf mehr als 380 Millionen iPhones auf der ganzen Welt aktiv. Doch wie es scheint, will Apple auch abseits von Apple Pay noch tiefer in den Payment-Sektor vordringen.

Um dies zu erreichen, soll der Konzern eine Partnerschaft mit dem Finanzunternehmen Goldman Sachs eingegangen sein, um gemeinsam eine Apple-Kreditkarte zu planen. Informierten Personen zufolge sind die Pläne schon so weit gereift, dass der Start der Kreditkarte bereits ab dem Frühjahr anstehen könnte, schreibt Heise Online mit Verweis auf das WallStreetJournal.

Apple-Kreditkarte soll mit Sonderfunktionen iPhone-Kunden überzeugen

Um die Kreditkarte vor dem offiziellen Start zu erproben, soll in Kürze auch ein Testlauf mit den Mitarbeitern stattfinden. Wenn die Erprobung abgeschlossen ist und die Apple-Kreditkarte in den Markt startet, soll sie vor allem für iPhone-Nutzer spezielle, attraktive Features bereithalten:

„Mit Sonderfunktionen und tieferer iPhone-Integration solle die Karte zahlungskräftige Apple-Kunden ansprechen. Die vorinstallierte Wallet-App werde es Nutzern der Kreditkarte erlauben, ihr Saldo zu verwalten und eine Obergrenze für Ausgaben festzulegen“, berichtet Heise mit Blick auf die Wirtschaftszeitung. Auch eine Art Schuldenmanagement sei unter Umständen angedacht, bei dem die Kunden dazu gebracht werden sollen, Rückstände zu begleichen.

Darüber hinaus scheint Apple auch ein Bonusprogramm für die Nutzer planen. Im Rahmen des „Cashbacks“ würden die Kunden von kleinen Rabatten profitieren. Beim Kauf von hauseigenen Apple-Produkten wie etwa dem iPhone oder der Buchung von Apple-Dienstleistungen könnten diese Rabatte dann auch etwas größer sein. „Apple werde bei jeder Transaktion mit dieser Karte zudem etwas mehr mitverdienen als bei bisherigen Apple-Pay-Zahlungen mit Karten anderer Anbieter“, heißt es weiter. Die Transaktionen selbst sollen über Mastercard abgewickelt werden.

Wann genau die neue Zahlungskarte ihr offizielles Debut feiert und in welchen Märkten genau dies geschieht, ist noch nicht bekannt.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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