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Payrexx und Postfinance

Amazon Pay und All-in-One-Zahlungsoptionen für Schweizer Online-Händler

Veröffentlicht: 14.08.2019 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 14.08.2019
Zahlung am Laptop mit Kreditkarte

Zahlungsdienstleister in der Schweiz stellen für Online-Shops neue Services zur Verfügung, um die Bezahlverfahren zu optimieren. Sowohl der noch junge Anbieter Payrexx als auch das Finanzinstitut Postfinance stellen neue Ansätze für eine vereinfachte Zahlungsabwicklung vor. 

Payrexx führt Amazon Pay in der Schweiz ein

Die schweizerische Zahlungsplattform Payrexx ermöglicht Online-Shops künftig die Zahlung via Amazon Pay. Dafür hat Payrexx den Betrieb seiner digitalen Zahlungsplattform komplett auf die Cloud Server von Amazon Web Services (AWS) überführt. Das Unternehmen habe als eine der ersten digitalen Zahlungsplattformen in Europa die notwendige Zertifizierung auf AWS Servern erlangt, teilte der Payment-Anbieter mit. Dies sei eigenen Angaben zufolge mit einem hohen Aufwand einhergegangen. 

Zudem will sich der 2015 gegründete Zahlungsdienstleister verstärkt als Anbieter für umfassende Online-Payment-Lösung im Schweizer E-Commerce positionieren. So erfülle Payrexx künftig auch die Voraussetzungen, um selbst Kreditkartendaten zu verarbeiten. Insgesamt investierte das Unternehmen gut drei Millionen Schweizer Franken, um die Regelungen zur sicheren Datenverarbeitung bei der Zahlungsabwicklung insbesondere bei Kredit- und Debitkartentransaktionen der sogenannten Payment Card Industry Data Security Standard (PSCI-DSS) zu erfüllen. Ein Alleinstellungsmerkmal des Anbieters sei, dass Händler den Dienst „auch ohne technische Kenntnisse schnell einrichten und selbst bedienen können“. Via Payrexx könnten Händler Zahlungen per Kreditkarte, Twint, PostFinance, WIRpay, Apple Pay, Bitcoin bzw. nun auch Amazon Pay anbieten.

PostFinance bietet neue Bezahlschnittstelle an

Auch das Schweizer Finanzinstitut PostFinance kündigte eine All-in-One-Payment-Lösung für Online-Shops an, meldet das Schweizer Nachrichtenportal ITReseller. Mittels der Schnittstellenlösung namens „Checkout“ können Händler die Zahlung mit der Postfinance Card, Postfinance E-Finance, Twint sowie Visa und Mastercard in den Shop integrieren. Die Implementierung dieser Bezahloption in verschiedene Shopsysteme wäre dank diverser Plugins möglich, heißt es weiter.

PostFinance agiere in diesem Fall als einziger Vertragspartner des Händlers. Für die Nutzung und Integration sei einmalig ein Betrag von 249 Schweizer Franken aufzuwenden, wer regelmäßige Updates erhalten will, zahlt zudem jeden Monat 15 Franken. 

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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