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StartUp will mit der Vermittlung von Kleinstaufträgen „die Welt ein klein wenig revolutionieren“

Veröffentlicht: 08.10.2012 | Autor: Franziska Henkel | Letzte Aktualisierung: 08.10.2012
StartUp will mit der Vermittlung von Kleinstaufträgen „die Welt ein klein wenig revolutionieren“

Das Kölner StartUp um Marcus Reiner hat die Situation vor allem vieler Single-Haushalte erkannt, die ab und zu eine helfende Hand benötigen. Laut dem Statistischen Bundesamt ist die Zahl der Haushalte mit nur einer Person auf 15,9 Millionen gestiegen. Das StartUp verhilft diesen Haushalten zu Personen, die Zeit und Lust haben, die anstehenden Aufgaben schnell und kostengünstig zu übernehmen. Gründer und Geschäftsführer des StartUp peopleAG will laut eigenen Angaben „die Gesellschaft ein klein wenig revolutionieren“. Er ist zuversichtlich, dass er sich mit seiner Idee am Markt etablieren kann und die Menschen eines Tages sagen: „Ich lass diesen Job einfach peoplen.“

Um sich von anderen Mitstreitern abzuheben, bietet das StartUp einen Versicherungsschutz an. Das heißt alle Smartjobber sowie deren Waren und ihr Transport sind über das Jungunternehmen haftpflicht- und unfallversichert. Außerdem muss jeder erledigte Job sofort vergütet werden und nicht erst nach einer Mindestanzahl von erledigten Aufträgen. So soll die bestmöglichste Fairness zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer hergestellt werden. Das Jungunternehmen will, im Gegensatz zu anderen Anbietern, nur Leistungen von Privatperson für Privatpersonen anbieten. Die Bezahlung sowie die Qualitätskontrolle der Auftragnehmer erfolgt über ein Bewertungssystem über die peopleAG.

Auf der Plattform kann sich jeder ab dem 16. Lebensjahr registrieren, ein Profil anlegen und die kostenlose App downloaden. Passt ein eingetragener Minijob zum eigenen Profil, erhält der Nutzer eine E-Mail. Bei Auftragsannahme werden Smartjobber und Auftraggeber miteinander in Kontakt gebracht, damit alle Details besprochen werden können. Bislang haben sich bereits 15.000 Smartjobber bei dem StartUp angemeldet.

Ziel ist laut Reiner, die Vernetzung von Menschen und die Erzeugung von Synergien. „Wir wollen die vorhandenen Ressourcen sowie das Hab und Gut aller besser für alle nutzbar machen und damit letzten Endes auch die Gesellschaft ein klein wenig revolutionieren: Kein geringer Anspruch, aber ein funktionierender Gedanke."

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