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Neues Group-Buying-Portal CrowdUp: Einkaufen mit Freunden

Veröffentlicht: 09.11.2012 | Autor: Christian Vock | Letzte Aktualisierung: 09.11.2012 | Gelesen: 3796 mal
Neues Group-Buying-Portal CrowdUp: Einkaufen mit Freunden

Im Dezember 2011 in Köln gegründet, hat CrowdUp seit Anfang August dieses Jahres seine Pforten geöffnet. Wie funktioniert das Group-Buying-Portal? Im Mittelpunkt steht die soziale Interaktion mittels Facebook. CrowdUp bietet in Kooperation mit verschiedenen Händlern Produkte an. Verkauft werden die Produkte über sogenannte Deals. Das heißt, Nutzer sehen sich die Produkte an und erklären via Mausklick, dass sie an einem Deal teilnehmen wollen. Jeder Deal benötigt eine Mindestzahl an Teilnehmern. Jeder Teilnehmer kann aus dem Portal hinaus seine Freunde via Facebook, Twitter oder Mail über die Deals informieren. Kommen genügend Teilnehmer zusammen, findet ein Deal statt. Vorteil für die Nutzer: Dank des Group-Buying-Prinzips gibt es für alle Teilnehmer einen reduzierten Gruppenpreis.

Group-Buying: Potenzial für Online-Händler

Dass beim Group-Buying auf den ersten Blick die Kunden dank der Rabatte einen Nutzen haben, ist klar. Schließlich ist genau das der Ansatz, den das CrowdUp-Team verfolgt. Facebook-Nutzern sollen Anreize für Empfehlungen von Produkten geschaffen werden. Erst dadurch würde das Potenzial von Facebook gegenüber herkömmlichen Facebook-Shops auch ausgenutzt.

Aber auch Online-Händlern verspricht das Group-Buying-Portal Vorteile. Zum einen bietet sich das Portal natürlich als neue Präsentationsfläche an. Zum anderen profitieren Händler vom viralen Konzept des Group-Buyings. Da das Teilen hier nicht nur erwünscht, sondern elementarer Bestandteil ist, um überhaupt einen Deal abschließen zu können, übernehmen quasi die Nutzer das Marketing für den Händler. Eine einfache Art, neue Kunden und Fans zu gewinnen, denn durch die Hürde einer Mindestteilnehmerzahl steigt der Anreiz, die Produkte mit möglichst vielen Freunden zu teilen.

Ganz entscheidender Vorteil des Group-Buying-Portals ist aber zweifelsfrei die Möglichkeit für Händler, sich mit CrowdUp einen neuen, zusätzlichen Vertriebsweg zu erschließen, und das relativ risikofrei. Kommt ein Deal zustande, zahlt der Händler für jeden abgeschlossenen Deal CrowdUp eine Provision in Höhe von 5% des Gesamtverkaufswertes des jeweiligen Deals zuzüglich Mehrwertsteuer und Payment-Gebühren. Widerruft ein Teilnehmer seinen Vertrag mit dem Händler und dieser meldet dies CrowdUp unverzüglich, verringert sich die Provision von CrowdUp entsprechend der widerrufenen Verträge.

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