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StartUp Newsflash

Veröffentlicht: 09.11.2012 | Autor: Stefan Bechstein | Letzte Aktualisierung: 09.11.2012 | Gelesen: 3667 mal
StartUp Newsflash

Gute Nachrichten kommen aus dem Hause Mister Spex. Der Online-Optiker hat erst kürzlich ein neues Logistikzentrum in Prenzlauer Berg in Berlin eröffnet und verkündete nun die Verpflichtung eines Chief-Technical-Officer (CTO), dessen Aufgabe es ist, das Unternehmen auf Seiten der IT fit für das Wachstum zu machen. Sven Blesin wird diese wichtige Aufgabe bei Mister Spex übernehmen. Er war zuvor für die boris gloger consulting GmbH tätig. Für Blesin ist es die Rückkehr nach Hause, denn er ist gebürtiger Berliner. Bei Mister Spex arbeiten derzeit etwa 50 Angestellte.

Was tun, wenn man bei einer internationalen Expansion auf zu starke Gegenwehr trifft? Man kooperiert schlichtweg mit der Konkurrenz. So macht es jetzt der Lieferdienst-Vermittler Delivery Hero, in Deutschland besser bekannt als Lieferheld. Da er sich auf dem russischen Markt nicht gegen den Wettbewerber Foodik durchsetzen konnte, beschloss man eine gemeinsame Gesellschaft zu gründen. Die Leitung der Gesellschaft obliegt den Russen. Das nötige Kleingeld für die Kooperation ist vorhanden - erst im August gab es eine Finanzspritze in Höhe von 40 Millionen Euro für Delivery Hero.

Beim Kölner Musik-Streamingdienst Simfy verlassen zwei Gründer das Schiff. Steffen Wicker und Christoph Lange gehen von Bord. Möglicherweise liegt es an Konflikten über die Zukunft des Streamingdienstes. Tatsächlich wartet auf Simfy ein harter Wettbewerb. Apple steht mit einem eigenen Dienst bereits in den Startlöchern, Microsoft wird ebenfalls ein Angebot auf den Markt bringen und Simfy-Konkurrent Spotify hat mit der Deutschen Telekom einen mächtigen Partner an der Seite, der ihm eine große Reichweite bescheren kann. Zudem verfügt Spotify über das sechsfache an Kapital wie Simfy. Es wird letztlich darum gehen, wie viele Geldgeber Simfy akquirieren kann, um in diesem Haifischbecken mitschwimmen zu können.

Axel Springer goes Immobilien-Vermittlung. Der Verlagshaus übernimmt 80 Prozent der Anteile - und damit die Mehrheit - des belgischen Immobilienportals Immoweb. Genauer gesagt erwirbt die Axel Springer Digital Classifieds GmbH die Anteile, Axel Springer ist an dieser GmbH mit 70 Prozent beteiligt. 30 Prozent gehören General Atlantic. Die Anteile an Immoweb.be ließ sich Springer 127,5 Millionen Euro kosten. Der Vertrag wurde mit Mitgliedern der Familie Rousseaux und der Produpress S.C.A. geschlossen.

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