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StartUp Newsflash

Veröffentlicht: 30.11.2012 | Autor: Stefan Bechstein | Letzte Aktualisierung: 30.11.2012
StartUp Newsflash

Den süßen Duft des Erfolges schnuppern dieser Tage die Eigentümer des Online-Shops myparfuem.de. Wenn auch nicht in barer Münze, sondern nur in Form von Werbezeit und anderen Medialeistungen auf den Kanälen von Kabel Eins, ProSieben, Sat.1 und Sixx. SevenVentures hat sich nämlich zu zwölf Prozent bei Myparfuem eingekauft. Damit steigt die ProSiebenSat1-Gruppe bei immer mehr StartUps mit ein. Unter anderem gehören Opodo, Zalando und Tirendo dazu.

Es naht die dunkle Jahreszeit und was passt da besser als ein Vitaminstoß. Das dachte sich wahrscheinlich auch der Online-Vitaminversender Purmeo und hat sich eine Finanzierung in nicht bekannter Höhe gesichert. Zudem sitzt nun Jörg Paulmann im Boot, der ehemalige Vorstand und Gründer der Easy-Apotheke. Das ist insofern wichtig zu wissen, weil damit klar wird, wohin Purmeo strebt. Das Unternehmen möchte sich stärker im Offline-Geschäft positionieren und kann die lokalen Easy-Apotheken als Absatzmarkt gut gebrauchen.

Seedmatch knackt die 100.000-Euro-Marke

Gute Nachrichten für Gründer, die auf Crowdfunding setzen möchten. Seedmatch kann nun Finanzierungen über 100.000 Euro realisieren. Damit sind sie Vorreiter in Deutschland. Bislang gab es rechtlich eine Deckelung bei 100.000 Euro durch die Prospektierungspflicht. Wer diese umgehen wollte, der Wertpapierprospekt bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) absegnen lassen, was mit enormem zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden war. Doch Seedmatch hatte die Gesetzeslücke gefunden. Und die heißt partiarisches Nachrangdarlehen. Der Begriff ist deckungsgleich mit Gewinndarlehen oder Beteiligungsdarlehen. Die Erfolgsbeteiligung des Darlehensgebers kann dabei entweder an den Gewinn oder an den Umsatz gekoppelt werden.

Manche Unternehmensbezeichnungen sagen mehr als tausend Worte. So auch bei Wirkaufens. Stellt sich nur noch die Frage: "Ja, was kaufen sie denn?" Wirkaufens hat sich auf den An- und Verkauf von gebrauchter Elektronik spezialisiert. Und das fanden einige Investoren (u.a. Ventech, BC Brandenburg Capital GmbH, Unternehmensbeteiligungsgesellschaft der Sparkassen des Landes Brandenburg mbH, PDV Inter-Media Venture GmbH) so gut, dass nach eigenen Angaben eine Finanzierungsrunde mit einem Betrag im hohen siebenstelligen Bereich zustande gekommen ist. Das Geld scheint gut investiert, denn bislang lief es richtig rund bei Wirkaufens und man streicht jährlich eine Verdreifachung der Umsatzzahlen ein. In diesem Jahr geht das StartUp somit auf die neun Millionen Euro Umsatz zu.

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