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MySchleppApp bei #DHDL: „Wir haben tatsächlich Herrn Maschmeyer als Wunschlöwen auserkoren.“

Veröffentlicht: 11.09.2017 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 11.09.2017

Nichts ist für einen Autofahrer ärgerlicher, als liegen zu bleiben. Um die Suche nach einem Abschleppdienst zu verbessern, haben Santosh Satschdeva und Frank Heck die App MySchleppApp entwickelt. In der Höhle der Löwen pitchen Sie nun um ein Investment. Wir haben mit den Gründern gesprochen.

MySchleppApp in der Höhle der Löwen
Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

OnlinehändlerNews: Wie kamen Sie auf die Idee, MySchleppApp zu entwickeln?

MySchleppApp: Es passierte tatsächlich während eines „Einsatzes“. Frank ist Inhaber eines Abschlepp-Unternehmens in der 2. Generation. Er bekam einen Anruf von Santosh, als er in der Nähe von Bonn auf der Autobahn liegengeblieben war. Der ADAC, bei dem er jahrelang eingezahlt hatte, hätte mehr als drei Stunden gebraucht um zu kommen und so hatte er einfach nach Pannendiensten in der Umgebung gegoogelt….Und Frank gefunden, der denn auch direkt anrückte! Auf der Fahrt unterhielten sie sich über die Defizite im Bereich Pannenhilfe und kamen auf die Idee, diese per App zu organisieren.

Heutzutage hat jeder Mensch ein Handy, wenn nicht sogar ein Smartphone, in der Tasche. Google ist nur einen Knopfdruck entfernt. Wieso gibt es trotzdem einen Bedarf für MySchleppApp?

Mit Google müssen die Kunden umständlich suchen und anrufen. Oft landen sie im Callcenter in einer langen Warteschleife oder es passieren Fehler bei der Datenübermittlung: Zahlendreher, falscher Ort oder Ähnliches. Mit der App werden Sie lokalisiert, geben weitere Infos ein und die Anfrage geht automatisch an alle Abschleppdienste im Umkreis von 15 km. Dies geht super schnell mit nur ein paar Klicks. Das Unternehmen, das gerade Zeit hat, nimmt den Auftrag an und ruft den Kunden unverzüglich zur weiteren Abstimmung zurück.

Welcher „Löwe“ erschien Ihnen im Vorfeld als besonders interessant?

Wir haben uns alle Löwen angeschaut und tatsächlich Herrn Maschmeyer als Wunschlöwen auserkoren. Dieser ist mit seinem Netzwerk in die Versicherungs- und Automobilindustrie sehr wertvoll. Als zweiten würden wir uns über eine Zusammenarbeit mit Herrn Thelen aufgrund von seiner Expertise in der IT freuen.

Inwiefern unterscheidet sich „Die Höhle der Löwen“ für Sie von einem gewöhnlichen Pitch?

Bei DHDL im Studio vergisst man nach einigen Minuten die Kameras und die ganzen Leute drum herum. Es entwickelt sich ein ganz klassische Investoren-Gespräch. Da muss man aufpassen, damit man all seine Argumente und Aussagen, die man geübt hat, auch an den Mann bringt. Man bereitet sich aufgrund der Wichtigkeit auf DHDL noch intensiver vor, um alle Antworten perfekt parat zu haben: Schließlich sehen es ja später bestenfalls ein paar Menschen mehr, als bei einem gewöhnlichen Pitch ????.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben unseren Pitch gründlich ausgearbeitet und geübt – das heißt auch, wer was und wie sagt. Wir haben alles 1.000 Mal durchgespielt – auch vor Freunden, Bekannten und Familie. So kamen viele Anpassungen und Optimierungen zustande. Zudem haben wir uns intensiv auf die möglichen Fragen der Löwen vorbereitet und auch hier unser Netzwerk zu befragt, was da alles auf uns zukommen könnte.

Wie haben Sie sich und Ihre Website seit der Aufzeichnung der Sendung auf die Ausstrahlung vorbereitet?

Wir haben eine Wordpress-Seite und diese haben wir zu einer statischen HTML-Seite exportiert. Anschließend haben wie diese auf ein CDN gespielt, damit wir ohne Probleme den Zugriffsansturm bewältigen können. Da wir keinen Shop oder Ähnliches haben, sondern nur eine App und auf der Webseite lediglich auf den App- und Playstore verweisen, ist es bei uns nicht so problematisch und komplex. Zuletzt haben wir noch speziell für die Ausstrahlung eine neue Landingpage gebaut und geschaltet: So bekommen die interessierten Zuschauer die wichtigsten Infos direkt angezeigt.

Hand aufs Herz: Wie oft mussten Sie schon abgeschleppt werden?

Ich wurde bis jetzt in meinem Autofahrerleben 2 Mal abgeschleppt: Das eine Mal von Frank, wo die MySchleppApp geboren wurde, und einmal davor wegen eines Unfalls.

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