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22 frische Millionen: Spryker schließt Finanzierungsrunde ab

Veröffentlicht: 13.02.2018 | Autor: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 13.02.2018 | Gelesen: 1305 mal

In einer neuen Finanzierungsrunde hat das StartUp Spryker 22 Millionen US-Dollar eingenommen. Der Anbieter für Software-Lösungen im E-Commerce will damit die Internationalisierung vorantreiben.

Spryker Gründer
© Spryker

Spryker hat eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und dabei insgesamt 22 Millionen US-Dollar eingesammelt. Angeführt wurde die Runde vom Londoner Investor One Peak Partners. Dieser begründete den Schritt damit, dass man von den IoT-Commerce-Anwendungen von Spryker begeistert sei. Bestehende Kapitalgeber wie Project A investierten zudem erneut. Das frische Geld soll in die internationale Expansion fließen.

Vor allem die Benelux-Staaten, Frankreich und Großbritannien stehen auf dem Plan. Mit dem Weltmarkt USA will man noch etwas warten. „Die USA sind noch mal eine andere Hausnummer, damit warten wir noch. Jetzt geht es uns erst einmal darum, europäischer Marktführer zu werden. Wir wollen kein mittelständisches Softwarehaus sein“, so Spryker-Mitgründer Alexander Graf gegenüber dem Handelsblatt.

Vernetzte Geräte fürs Wachstum

Der entscheidende Wachstumstreiber soll der Handel durch vernetzte Geräte werden. Graf: „Das ist ein Riesenmarkt, insbesondere in B2B Geschäftsmodellen – und die zunehmende Beliebtheit von Smarthome wird das noch weiter vorantreiben.“ Bis 2022 werden im Smart-Home-Bereich Umsätze von über einer Billion US-Dollar erwartet.

Mit den frischen Millionen will es Spryker jetzt auch mit den Großen wie Microsoft und IBM aufnehmen. Die modulare Bauweise der Software von Spryker sei ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Spryker müsse lediglich „ein weiteres Element hinzufügen“, während die Big Player aufgrund der festen Kundenbasis auf bestehender Software aufbauen müssen.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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