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Foodist startet Crowdinvesting für Anschlussfinanzierung

Veröffentlicht: 24.03.2014 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 25.03.2014 | Gelesen: 3833 mal

Das Hamburger StartUp Foodist sammelt neues Kapital auf der Crowdinvesting-Plattform Companisto. Dabei will Foodist, ein Anbieter von Lebensmittel-Abo-Boxen von der kürzlichen Europa-Expansion der Plattform profitieren. Der Markt, auf dem Foodist operiert, ist hart umkämpft: Erst vergangene Woche meldete Konkurrent FoodieSquare Insolvenz an.

Foodist Box

500.000 Euro will Foodist in der Anschlussfinanzierung auf Companisto sammeln. Nach Angaben des Unternehmens stellt diese Summe „eines der größten Crowdinvestings Europas“ dar. Dabei verfolgt das Hamburger StartUp auch seine Internationalisierungspläne: Österreich und Dänemark sind die Zielmärkte des Abo-Boxen-Anbieters. „Beide Länder besitzen eine hohe Affinität und Preisbereitschaft für Lebensmittel“, so Foodist-Mitgründer Ole Schaumberg zur geplanten Expansion. Companisto war, wie auch wir berichteten, erst kürzlich nach Europa expandiert, um mehr Firmen und Unternehmen Zugang zu den Möglichkeiten des Crowdinvestings zu bieten. Die Crowdinvesting-Plattform passt von daher gut in die Pläne des Abo-Boxen-Anbieters.

Erste Finanzierungsrunde war ein Erfolg

Foodist hatte im April vergangenen Jahres eine erste Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Damals konnte das StartUp in wenigen Tagen 175.000 Euro sammeln. „Die erste Finanzierungsrunde lief bereits im April vergangenen Jahres auf Companisto und hat unsere Erwartungen übertroffen“, kommentiert Andreas Brandt, Mitgründer von Foodist, den damaligen Erfolg. Das Geld will Foodist gut eingesetzt haben: Inzwischen verfüge man über 1600 Abonnenten – ein viermal höherer Wert als noch vor der ersten Finanzierung. Die Umsätze von Foodist belaufen sich derzeit auf 45.000 Euro im Monat.

Der Markt für Abo-Boxen ist momentan hart umkämpft. Wie Gründerszene berichtete, musste Foodist-Konkurrenz FoodieSquare vergangene Woche Insolvenz anmelden. Der Anbieter der Abo-Box TastyBox hatte über eine Crowdfunding-Plattform innerhalb eines Jahres rund eine halbe Million Euro an Kapital sammeln können. Grund für die angemeldete Insolvenz sei ein potenzieller Investor gewesen, der überraschend abgesprungen war. Auch GlossyBox, ein Abo-Boxen-Anbieter für Beauty-Produkte, hat trotz erfolgreichem Geschäft in Deutschland zwei internationale Geschäfte verkauft. Die Anschlussfinanzierung und geplante Internationalisierung könnte auch für Foodist kein Selbstläufer sein.

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