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Recap zur Wohnklamotte-Konferenz

Online-Möbelhandel: Mit Storytelling und Influencern zum Erfolg

Veröffentlicht: 20.11.2018 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 20.11.2018 | Gelesen: 617 mal
Onlinehändler Magazin bei Wohnklamotte

Rund 150 Branchenexperten diskutierten auf der Wohnklamotte-Konferenz „Gemeinsam wachsen“ über die Zukunft des Möbel-Handels. Der Möbel-Handel befinde sich der IFH-Studie nach in einer strukturellen Krise und müsse den Sprung ins Digitale schaffen, so das Fazit der Konferenz. 

Das Ziel für die Möbelhändler müsse es sein, das Einkaufserlebnis im Online-Handel durch Empfehlungsmarketing und Inspirationen noch persönlicher und kundenfreundlicher zu machen, erklärte Maximilian Pohlmann von Wohnklamotte.de. Das sei bisher nur mit großen Verkaufsflächen und haptischen Wohnwelten im stationären Handel möglich gewesen. Content Marketing und Storytelling seien weitere Faktoren für den Erfolg im Online-Handel, so Pohlmann. 

Influencer können Reichweite für Online-Möbelhändler schaffen

Dabei könnte vor allem Influencern eine entscheidende Rolle zukommen. „Passion beats Profession“ müsse das Credo lauten, empfahl Antonia Sutter, Mitgründerin des Online-Magazins SisterMag. So sollten sich Möbelhersteller und Marken ein Netzwerk aus leidenschaftlichen Influencer Bloggern aufbauen, die Inhalte erstellen, diese über ihre Follower verbreiten und somit eine große Reichweite erzeugen können. 

Allerdings falle es traditionellen Möbel-Unternehmen oft schwer, sich auf neue Methoden einzulassen. So würden Schülerpraktikanten neue Kanäle wie Snapchat und die damit verbundenen Potenziale besser verstehen als der alteingesessene Marketing Manager, gab Christopher Bärhold vom Online-Möbelshop Vitra zu bedenken. „Die Hoheit der Markendarstellung abzugeben, fällt den Möblern einfach schwer“, ergänzte Hendrik Martens vom Bundesverband Influencer Marketing. 

Doch auch technische Innovationen könnten den Online-Möbelhandel beleben. Zum Beispiel bietet ein Betreiber eines Möbel-Shops seinen Kunden das individuelle Platzieren der Möbelstücke im heimischen Wohnzimmer per Augmented Reality App an. So soll die die Retourenquote verringert werden. In der Zukunft könne sich der Kunde sogar noch einen Fachberater digital dazu schalten lassen.

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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