Super Banner Wallpaper

Das Infoportal des Händlerbundes

KATEGORIEN...
Meltdown und Spectre handeln dem Konzern Apple eine Sammelklage ein. Hierbei soll es zu Schadensersatzansprüchen kommen.
close button
Apple: Sammelklage wegen Meltdown und Spectre
| Kategorie: Allgemein

Mit ihrer Kampagne „Online Kaufen mit Verstand“ informieren Polizei, eBay und der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) seit 2006 über grundlegende Regeln zum sicheren Einkauf im Internet. Gerade beim Weihnachtsgeschenkekauf verführt das Online-Shopping oft zu unüberlegten Spontankäufen. Da sitzt man nachts gemütlich vor dem Computer, entdeckt ein Schnäppchen und schwupps klickt man auf Kaufen.

Die Kampagne aber rät, vor allem unschlagbar günstige Schnäppchen-Angebote vor dem Kauf gut zu prüfen. 2011 gab es immer noch 98.759 Fälle von Waren- und Warenkreditbetrug. Und die Gelegenheiten werden nicht weniger. Christoph Wenk-Fischer, bvh-Hauptgeschäftsführer: „Für das Gesamtjahr 2012 erwarten wir das mit Abstand größte E-Commerce-Wachstum der vergangenen Jahre. Auch der mobile Einkauf über iPhones und Smartphones hat eine immer größere Relevanz für den Kauf im Netz.“

„Sieben Goldene Regeln“

Damit online gekaufte Weihnachtsgeschenke nur Freude bereiten, hat die Aufklärungskampagne „Sieben Goldene Regeln“ formuliert. Sie bieten dem Verbraucher einen Shopping-Leitfaden:

Regel 1: Wählen Sie sichere Passwörter und geben Sie diese niemals an Dritte weiter. Am besten ist eine 8-stellige Kombination aus Buchstaben und Zahlen.

Regel 2: Achten Sie auf technische Sicherheit bei der Datenübertragung. Anbieter sollten eine verschlüsselte Übertragung persönlicher Daten ermöglichen. Erkennbar ist dies an dem Kürzel https:// oder an dem kleinen Schloss-Symbol in der unteren Browserleiste.

Regel 3: Überprüfen Sie die Seriosität des Anbieters. Achten Sie auf Gütesiegel. Vergewissern Sie sich, dass beispielsweise Identität und Anschrift des Anbieters, Garantie- und Gewährleistungsbedingungen sowie Widerrufs- oder Rückgaberecht leicht auffindbar und verständlich sind.

Regel 4: Prüfen Sie Artikelbeschreibung sowie Versand- und Lieferbedingungen. Unklarheiten müssen vor dem Kauf beseitigt werden. Kaufen Sie außerhalb der EU, sollten Sie sich außerdem über die Höhe möglicher Zusatzkosten wie Steuern oder Zoll informieren.

Regel 5: Wählen Sie sichere Zahlungsmethoden. Die Zahlung per Rechnung, Bankeinzug, Kreditkarte oder Anbieter wie PayPal sind sicher. Weniger geeignet sind Western Union oder MoneyGram. Von einem Bargeld-Transferservice sollten Sie die Finger lassen.

Regel 6: Achten Sie auf Ihr Widerrufs- oder Rückgaberecht bei gewerblichen Anbietern. Ein Kaufvertrag kann ohne Angabe von Gründen widerrufen und der Artikel zurückgesandt werden – wenn der Händler über dieses Recht schriftlich informiert. Geschieht dies vor Abschluss des Kaufvertrages, so beträgt die Widerrufsfrist zwei Wochen gerechnet ab dem Erhalt der Ware. Wird der Verbraucher erst nach Vertragsschluss über sein Widerrufs- oder Rückgaberecht informiert, so kann er innerhalb von einem Monat nach Erhalt der Ware den Vertrag widerrufen.

Regel 7: Schützen Sie sich vor Datenklau. Wenn Sie per E-Mail aufgefordert werden, vertrauliche Daten wie Passwörter oder Kreditkarteninformationen über einen Link oder ein Formular einzugeben, dann riecht das nach Phishing. Öffnen Sie außerdem nie Anhänge, deren Absender nicht seriös sind.

Was aber tun, wenn es doch passiert? Zahlungsbelege, Bestellbestätigungen, Email-Verkehr mit dem Verkäufer – alles aufheben und in jedem Fall eine Anzeige erstatten, auch bei kleinen Beträgen.

Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) informiert die Bevölkerung, Multiplikatoren, Medien und weitere Präventionsträger über aktuelle Erscheinungsformen der Kriminalität und Möglichkeiten zu deren Verhinderung. Dies geschieht vor allem durch die Entwicklung und Herausgabe von Massenmedien wie Broschüren und Plakaten, Filmen, PC-Spielen sowie kriminalpräventiver Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Damit werden die örtlichen Polizeidienststellen und andere Einrichtungen, zum Beispiel Schulen, in ihrer Präventionsarbeit unterstützt. (www.polizei-beratung.de)

Weitere Informationen finden Sie auch auf www.kaufenmitverstand.de.

Geschrieben von Redaktion
ARTIKEL WEITEREMPFEHLEN
8212 mal gelesen
ÄHNLICHE ARTIKEL
KOMMENTAR SCHREIBEN

Sicherheitscode
Aktualisieren

Zum Schutz vor Spam-Kommentaren wird meine IP-Adresse gespeichert. Mit dem Absenden meines Kommentars bin ich damit einverstanden und stimme der Veröffentlichung meines Namens sowie der Verlinkung meines Namens mit meiner Webseite, soweit ich diese bei der Kommentierung angegeben habe, zu.