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Victoria’s Secret: Fashion-Show ermöglicht erstmals Direktkauf über App
| Kategorie: Internationales

Begibt sich Amazon bald etwa in direkte Konkurrenz mit Chanel, Tommy Hilfiger oder Adidas? Zumindest kursieren aktuelle Meldungen, wonach Amazon bald eine eigene Mode-Marke kreieren und somit die Kunden in hauseigene Mode-Highlights hüllen will. Abwegig wäre es jedenfalls nicht. Schließlich scheint dem Konzern keine Hürde zu hoch.

Mode und Fashion

(Bildquelle Modepuppe: sangkhom sangkakam via Shutterstock)

Amazons eigene Mode-Marke schon in Arbeit

Geht Amazon unter die Designer? Glaubt man aktuellen Meldungen, so scheint dies durchaus im Bereich des Möglichen. Wie ETRetail.com berichtet, müssen sich interessierte Kunden hierzulande jedoch noch in Geduld üben, denn die Sprache ist vorerst vom indischen Fashion-Markt. Dort könnte der Konzern zum ersten Mal seine Fähigkeiten als Designer unter Beweis stellen.

Und Amazon soll die Ärmel bereits hoch gekrämpelt und kräftig zugepackt haben: Es sei bereits ein Team im Aufbau, das sich eigens um die neue Mode-Marke kümmern soll. Auch führende Fashion-Labels vor Ort wie Myntra und Jabong sollen schon befragt worden sein – wahrscheinlich auch, um das bestehende Potenzial und die Möglichkeiten auszuloten. Doch allzu leicht dürfte es Amazon in Indien trotzdem nicht haben. Zwar floriert die dortige Fashion- und Lifestyle-Branche, doch haben sich bereits einige Unternehmen fest etablieren können. Diese aufzuholen dürfte kein leichtes Unterfangen sein.

Kein Kommentar zur neuen Mode-Marke

Wie gewohnt – und daher nicht überraschend – nahm Amazon bisher keine Stellung zu den Plänen rund um die hauseigene Mode-Marke: „Als Teil unserer Firmenpolitik kommentieren wir nicht, was wir für die Zukunft planen oder auch nicht planen“, sagte ein Sprecher.

Hauseigene Mode-Marke nur die Spitze des Eisbergs

Eigenmarken sind für Amazon grundsätzlich kein Neuland: Neben Handtüchern und Bettlaken verkauft der Konzern in den USA auch Batterien, USB-Kabel oder beispielsweise Laptop-Taschen unter eigenem Namen. Wie wir berichteten vertrieb das Unternehmen zwischenzeitlich sogar eine eigene Windel-Marke. Und natürlich darf man auch die Technik-Familie rund um den Kindle nicht vergessen.

Erst im September habe sich Firmen-Chef Jeff Bezos „begeistert“ über die Fashion-Branche geäußert. Er sei sehr aufgeregt ob der Möglichkeiten, die dem Unternehmen zur Verfügung stünden. Man könne viele neue Grenzen austesten. Und so ist es durchaus vorstellbar, dass auch deutsche Kunden in einigen jahren in Amazon-Turnschuhen oder -Sweatern herumlaufen.

Geschrieben von Tina Plewinski
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