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Studie: Performance-Kennzahlen des digitalen Fashion-Handels
| Kategorie: Studien

Shopsysteme sind vor allem für kleinere Händler angenehme Lösungen, um den eigenen Web-Shop mit relativ wenig Aufwand auf die Beine zu stellen und zu betreiben. Doch worauf verlassen sich die größten deutschen Online-Shops?

Zahnräder unter einer Lupe

(Bildquelle Shopsystem: Maksim Kabakou via Shutterstock)

Shopsysteme sind unersetzliche Werkzeuge für Online-Händler. Kein Shop kommt ohne ein solches System aus, welches unter anderem die Produktdatenbank, die Warenwirtschaft und die Kundendatenbank unter einen Hut bringt. Vor allem kleinere Händler sind auf professionelle Shopsystem-Anbieter angewiesen, schließlich bieten diese einfache Lösungen, um den Online-Shop aufzubauen und zu verwalten. Ein Aufwand, den kleinere Händler alleine kaum stemmen könnten.

Deutliches Ergebnis

Doch wie sieht es bei den größten deutschen Online-Shops aus? Der aktuellen Studie „Shopsysteme in Deutschland 2015“ des EHI Retail Institute zufolge setzen die Top-1000-Shops in Deutschland offenbar am häufigsten auf Eigenentwicklungen. 40,36 Prozent der Umsatzes in den tausend größten Shops werde demnach auf Seiten mit individuellen Software-Lösungen erzielt.

An zweiter Stelle steht der Studie zufolge Amazon Webstore (19,94 Prozent Umsatzanteil), das in Deutschland eingestellt wurde und für das man sich als Händler nicht mehr registrieren kann. Darauf folgt Hybris mit 6,69 Prozent Umsatzanteil. Das Ranking wurde vom EHI Retail Institue auf Grundlage des Umsatzanteils und nicht der Anzahl der Shops vorgenommen. So wird Magento von fast dreimal mehr Shops genutzt als das System Hybris – 129 im Gegensatz zu 49 Shops.

Unterschiede je nach Produktsegment

Betrachtet man einzelne Produktsegmente, zeigen sich starke Unterschiede in der System-Nutzung. So nutzen Shops aus dem Segment Foto, Druck, Book-on-Demand zu 87,5 Prozent Eigenentwicklungen als Shopsystem. Im Bereich Gartenbedarf hingegen nutzt nur jeder vierte Shop eine individuelle Software-Lösung.

Interessante Randnotiz: Bei der Analyse der Multichannel-Elemente zeigt sich, dass von den Top-1000-Shops jeder zweite eine stationäre Filiale in Deutschland hat. Trotzdem bietet nicht einmal jeder zehnte (8,7 Prozent) den Kunden die Möglichkeit, bestellte Produkte per Click & Collect in der Filiale abzuholen. Hier haben auch die größten deutschen Shops noch Optimierungspotenzial.

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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