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Eine neue Studie des ECC Köln zeigt, dass Kunden mit angebotenen Cross-Channel-Services nicht immer zufrieden sind.
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Studie: Wenn der Kunde den Kanal wechselt, wird er unzufriedener
| Kategorie: Studien

In der Studie „Einkaufsverhalten im digitalen Zeitalter“ betrachtet das Forschungsinstitut Ibi Research sämtliche Aspekte rund um das Thema Online-Shopping. Welche Produktkategorien sind besonders beliebt? Wie viele Shops werden im Jahr im Schnitt angesteuert? Und wo beginnt die Produktrecherche?

Lady shoppt online

© Andrey_Popov - Shutterstock.com

Konsumenten geben am liebsten ihr Geld online für Kleidung & Schuhe aus. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie „Einkaufsverhalten im digitalen Zeitalter: Status quo und zukünftige Trends 2017“, die das Forschungsinstitut Ibi Research an der Uni Regensburg im Zuge des Projekts „E-Commerce-Leitfaden“ durchgeführt hat. Hierfür wurden rund 1.000 Konsumenten befragt, die Angaben zu ihrem Kaufverhalten in den letzten zwölf Monaten tätigen sollten.

Insgesamt meinten 30 Prozent der Befragten, das meiste Geld für Kleidung & Schuhe auszugeben. Knapp dahinter folgt mit 29 Prozent die Produktkategorie Bücher, Musik, Filme & Videospiele. Ebenfalls beliebt ist die Sparte Unterhaltungselektronik, die es mit 21 Prozent noch unter die Top 3 geschafft hat. Weniger gefragt sind hingegen Möbel & Haushalt (11 Prozent) sowie DIY/Heimwerken sowie Schmuck & Uhren mit jeweils nur 9 Prozent.

Beginn der Produktrecherche: Google hinter stationären Geschäften

Ibi Research ist in der umfassenden Studie aber auch vielen weiteren Fragen hinsichtlich des digitalen Einkaufsverhaltens nachgegangen. Zu den weiteren Ergebnissen zählt unter anderem die Tatsache, dass im Schnitt bei 34 Prozent der Produktrecherchen die Suche bei Amazon beginnt. 19 Prozent wiederum informieren sich zunächst in einem stationären Geschäft vor einem digitalen Kauf. Erst auf dem dritten Platz landet Google mit 15 Prozent, gefolgt von der direkten Suche in einem Online-Shop (12 Prozent) sowie Ebay und eines der Preisvergleichsportale (jeweils 9 Prozent).

In den vergangenen 12 Monaten haben die Befragten durchschnittlich bei 6 verschiedenen Online-Shops bzw. -Marktplätzen eingekauft. „Bei einem neuen Online-Shop wurde durchschnittlich nur zweimal eingekauft“, so die Zusammenfassung der Studie. Als Grund, warum ein gänzlich neuer Shop gewählt wurde, gaben die Studienteilnehmer beispielsweise „um Amazon nicht den Markt zu überlassen“ an. Aber auch die Preise und Empfehlungen durch Freunden waren diesbezüglich relevante Faktoren.

Die komplette, rund 70-seitige Studie „Einkaufsverhalten im digitalen Zeitalter“ von Ibi Research kann an dieser Stelle kostenfrei als PDF-Download angefordert werden.

Geschrieben von Christian Laude
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