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Facebook steht erneut in der Kritik, da der Konzern mithilfe einer PR-Agentur gegen kritische Stimmen vorgegangen sein soll.
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Facebook soll mit Kampagnen gegen Kritiker vorgegangen sein
| Kategorie: Social Media

Werbetreibende können im News-Feed von Facebook künftig Augmented-Reality-Ads schalten. Das neue Format soll den Betrachter in die Anzeige interaktiv einflechten, sodass dieser zum Beispiel direkt eine beworbene Sonnenbrille virtuell aufsetzen kann.

Facebook-Symbol

© rvlsoft - Shutterstock.com

Facebook hat neue Anzeigen für Werbetreibende im Programm, die auf Augmented Reality basieren und dementsprechend den Betrachter aktiv einbinden. Wie AdAge hervorhebt, eignet sich das beispielsweise bei (Sonnen-)Brillen: Wenn also ein Facebook-Nutzer durch seinen News-Feed scrollt, erscheint eine Anzeige der Marke Michael Kors. Die Kamera kann daraufhin durch einen Tipp auf das Smartphone aktiviert werden, um die AR-Funktion auszulösen und die entsprechende Brille direkt selbst auszutesten. Ein anderes Fallbeispiel sind Möbel, die wiederum testweise im Raum platziert werden können.

„Besseres Marketing bedeutet besseres Shopping“, meint Ty Ahmad-Taylor, Vizepräsident für Produkt-Marketing bei Facebook. „Du verbindest dich mit den Konsumenten auf eine Art und Weise, die neu und ungewöhnlich zugleich ist, und du kannst ihnen Nachrichten in einem Format übermitteln, das sie akzeptieren.“ Laut Futurezone hat Ahmad-Taylor selbst bei der öffentlichen Vorstellung der neuen Werbeanzeigen in New York City sein eigenes Gesicht in das bekannte Spiel „Candy Crush“ integriert.

Ausweitung auf Instagram & Facebook Messenger wahrscheinlich

Im Zuge der Augmented-Reality-Ads, die Facebook auch in seinem Business-Blog näher vorstellt und die insgesamt sehr an diverse Snapchat-Filter erinnern, arbeitet die Social-Media-Plattform bereits mit verschiedenen Unternehmen wie dem erwähnten Michael Kors, dem Möbel-Händler Wayfair und dem Kosmetik-Shop Bobby Brown zusammen. Bei der Vorstellung erwähnte Facebook nach Angaben von AdAge zudem, dass sich die Anzeigen zunächst auf den News-Feed des sozialen Netzwerks beschränken werden. Das Fachportal geht jedoch davon aus, dass sie früher oder später auch bei Instagram und im Facebook Messenger geschaltet werden können.

Augmented-Reality-Ads von Facebook

© Facebook - Screenshot

 

Geschrieben von Christian Laude
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