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Die Snapchat-Mutter Snap will sich mit einem neuen Social-Media-Konzept aus der Krise retten. Doch die Erfolgsaussichten sind unklar.
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Snap in der Krise: Neues Social-Media-Konzept soll’s richten
| Kategorie: Social Media

Twitter-Konten, die beispielsweise aufgrund von Vorsichtsmaßnahmen gesperrt und nicht reaktiviert wurden, werden künftig aus der Follower-Liste entfernt. Der Kurznachrichtendienst will dadurch dafür sorgen, dass die Zahlen genauer sind.

Vogel und Hashtag auf Tafel

© ibreakstock - Shutterstock.com

In einem Blog-Beitrag hat Twitter eine Maßnahme angekündigt, die dafür Sorge tragen soll, dass die Follower-Zahlen „aussagekräftig und genau sind“, wie es der Kurznachrichtendienst selbst formuliert. Konkret bedeutet das: Twitter-Konten, die zunächst aufgrund von „plötzlichen Änderungen“ gesperrt wurden und daraufhin der Aufforderung nicht nachgekommen sind, ihr Konto zu validieren, werden von Twitter als Follower entfernt.

Dabei soll die Abonnenten-Zahl in den meisten Fällen lediglich um etwa vier oder sogar weniger sinken. Anders sieht es hingegen bei Twitter-Nutzern aus, die eine große Zahl an Followern ihr Eigen nennen: Hier weist das Unternehmen darauf hin, dass diese einen „signifikanten Rückgang“ bemerken könnten – und das nicht nur in den kommenden Tagen, sondern über einen regelmäßigen Zeitraum, denn es soll nicht bei einer einmaligen Aktion bleiben.

Gründe für die Sperrung von Twitter-Konten

Im Zuge der Ankündigung beantwortet Vijaya Gadde, Legal, Policy and Trust & Safety Lead bei Twitter, direkt einige der relevantesten Fragen, um unter anderem aufzuzeigen, warum diese Konten temporär gesperrt werden können. Laut Gadde gehören zu den plötzlichen Änderungen im Verhalten, die genau dazu führen, zum Beispiel „das Tweeten einer großen Menge an unerwünschter Antworten oder Erwähnungen“ oder „irreführender Links“ beziehungsweise die häufige Blockierung des Profils durch andere Nutzer. Aber auch bei einer potenziellen Sicherheitsgefährdung kann das als Vorsichtsmaßnahme vorgenommen werden.

Immer wieder führt Twitter Aktionen durch, die die Follower-Zahlen nach unten sinken lassen und allgemein für Ordnung auf der Plattform sorgen sollen. Oftmals werden dabei auch die Konten komplett entfernt – und das aus den verschiedensten Gründen. Vor knapp einem Monat hat der Kurznachrichtendienst einen Radikalschlag vorgenommen und aufgrund der DSGVO die Accounts der unter 13-jährigen Nutzer gelöscht. Im Februar wiederum wurden Tausende verdächtige Anmeldungen gesperrt, um zu überprüfen, ob es sich bei ihnen um Social Bots handeln könnte.

 

Geschrieben von Christian Laude
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