Teilen Teilen Kommentare Drucken

Angriff auf die Re-Commerce-Branche mit dem „eBay Elektronik-Ankauf“

Veröffentlicht: 20.06.2013 | Autor: Ariane Nölte | Letzte Aktualisierung: 20.06.2013

Der Verkauf von gebrauchter Elektronik ist ein lohnenswerter Geschäftszweig. Das hat auch der Online-Marktplatz eBay erkannt und seinen Re-Commerce-Service gerelauncht. Nach Angaben des Unternehmens soll beim „eBay Elektronik-Ankauf“ eine verbesserte Technik die schnellere Aktualisierung der Marktpreise ermöglichen.

Mausklick

Mitglieder des Marktplatzes erhalten über die neue Funktion – dem Zustand des zu veräußernden Geräts entsprechend – ein Angebot, können den Artikel dann einsenden und sollen innerhalb von fünf Tagen eine Gutschrift bekommen. Zum Relaunch erhalten Verkäufer aktuell noch einen Bonus von 30 Euro auf den Ankaufspreis.

Gefragt sind dabei besonders Smartphones, Tablets, Kameras und Spielkonsolen. Das Ganze wird von dem Partnerunternehmen FLIP4NEW abgewickelt, das unter dem Mitgliedsnamen FLIP4SHOP als Verkäufer mit Top-Bewertung Produkte auf dem Marktplatz zum Kauf anbietet.

Topaktuelle Marktpreise, kostenlose Einsendungen und Zahlung innerhalb von fünf Tagen – was der „eBay Elektronik-Ankauf“ verspricht, klingt besonders für Privatleute reizvoll – für Händler, die sich auf gebrauchte Elektronikartikel spezialisiert haben, dürfte das eher eine Hiobsbotschaft sein. Mit eBays verstärktem Engagement in der Branche könnte der Re-Commerce-Markt vor größeren Veränderungen stehen.

 

 

Kommentare  

#1 Th. Hansen 2013-09-12 19:58
Habe das gerade mal durchgeackert.
50 Cent für ein gebrauchtes Notebook. (Acer, Core i3, 4 GB RAM)
Wenn mich das nächste Mal ein Bettler fragt, ob ich einen Euro habe, kann ich wenigstens eine gute Antwort geben:
"Ich muss erst 2 Notebooks verkaufen - dann bekommen Sie Ihren Euro!"

Im Ernst: Vor so einem Konkurrenten habe ich keine Angst.
Das Notebook kann man übrigens selbst für 200 Euro verkaufen. Wenn es schnell gehen soll und man dringend Geld braucht, wird man sich über ein Bisschen weniger Geld sicher nicht ärgern...
Zitieren

Schreiben Sie einen Kommentar

Newsletter
Abonnieren
Bleibe stets informiert mit unserem Newsletter.

Meistgelesene Artikel