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Der frühe Vogel

Villen, Schlösser und Inseln – Airbnb vermietet jetzt Luxus-Unterkünfte

Veröffentlicht: 26.06.2019 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 26.06.2019
Airbnb-App auf Smartphone

Drei Luftmatratzen im Wohnzimmer in San Francisco waren vor elf Jahren die Geburtsstunde von Airbnb. Die Online-Plattform, die es Privatpersonen ermöglicht, beispielsweise auch das eigene Gästezimmer oder Unterkünfte an Besucher zu vermieten, hat nun ein neues Angebot im Sinn. Mit „Airbnb Luxe“ will das Unternehmen „Luxusreisen neu denken“ und mehr als 2.000 Unterkünfte zur Verfügung stellen, die „handverlesen“ seien und „allesamt den höchsten Standard in puncto Design, Ausstattung und Funktionalität“ bieten, heißt es in der entsprechenden Mitteilung

Dabei ist beispielsweise die Rede von einem Penthouse in London, einem französisches Schlösschen, einer geschichtsträchtigen Villa in Norditalien, der ganz privaten Mini-Insel oder auch den Drehort von Ian-Fleming-Filmen in Jamaika. Gleichsam sollen ein eigener Concierge-Service sowie der individuelle Reiseplaner ebenfalls in der Buchung enthalten sein. Airbnb bediene damit die „steigende Nachfrage nach Luxusunterkünften“. Nun könne man die Wohnbedürfnisse jeder Preisklasse abdecken. Hierfür hatte der Konzern im Jahr 2017 das Portal Luxury Retreats akquiriert. 

Der eigenen Philosophie bleibe man auch mit dem neuen Angebot treu, so Airbnb-Mitbegründer und CEO Brian Chesky: „Mit Airbnb Luxe kommt derselbe Ansatz zum Tragen, den wir seit der Einführung von Airbnb vor mehr als elf Jahren verfolgen. Wir schaffen lokale, authentische und magische Reisemomente – jetzt in noch herausragenderen Unterkünften.“ Bereits im Februar 2018 hatte der Konzern Airbnb-Plus eingeführt, um Unterkünfte anzubieten, die bestimmte Qualitätskriterien erfüllen.

Diebstähle kosten den Einzelhandel insgesamt 4,3 Milliarden Euro

Einzelhändler mussten im Jahr 2018 rund 3,75 Milliarden Euro Warenverluste aufgrund von Diebstählen hinnehmen, zeigt eine Untersuchung des EHI Retail Institute laut
Buchreport. Die meisten Kosten verursachen Kundendiebstähle mit 2,38 Mrd Euro, aber auch Mitarbeiter (1 Mrd Euro) und Services und Lieferanten (350 Millionen) tragen zu den Verlusten bei. 1,45 Milliarden geben Händler für entsprechende Schulungen und Sicherheitsmaßnahmen aus.

Grundlegend ist die Anzahl angezeigter Diebstähle um 4,1 Prozent auf 339.021 Fälle gesunken, allerdings gebe es hierbei auch eine Dunkelziffer von 98 Prozent. Vor allem würden Spirituosen entwendet, aber auch Markenkleidung, Jeans und Turnschuhe sowie Parfüms und Kosmetik. In Baumärkten werden gern Akkuschrauber gestohlen, Elektronikanbieter beklagten vor allem Verluste von Konsolenspielen, Smartphones und Speicherkarten. 

Regulierung der US-Regierung: Tech-Konzerne sollen den Wert von Nutzerdaten offenlegen

Wie viel sind Google, Facebook und andere großen Tech-Konzernen die Nutzerdaten genau wert – gemessen in Dollar und Cent? Das möchte aktuell die US-Regierung von den Unternehmen wissen. Der Demokrat Mark Warner und der Republikaner Josh Hawley haben hierzu einen entsprechenden Gesetzesentwurf erarbeitet, der kommende Woche verlesen werden soll, berichtet Gründerszene

Konzerne mit mehr als 100 Millionen pro Monat müssten ihren Nutzer demnach alle drei Monate eine Übersicht darüber geben, welche Daten erhoben bzw. verwendet wurden und wie sie diese bewerten. In einem Bericht an die US-Börsenaufsicht müsse der Wert aller Nutzerdaten sowie Informationen über deren Verwendung und Umsätze bei Partnerfirmen jährlich gemeldet werden. 

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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