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Der frühe Vogel

Rassismus-Vorwürfe: Zalando leitet interne Untersuchung ein

Veröffentlicht: 12.06.2020 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 12.06.2020
Zalando Zentrale

Der Berliner Online-Modehändler Zalando muss sich mit Rassismus-Vorwürfen auseinandersetzen. Das Unternehmen hatte – wie viele andere auch – anlässlich des Mordes an George Floyd ein schwarzes Quadrat bei Instagram geteilt, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Wie aber Gründerszene berichtet, widersprechen „mehrere ehemalige und noch angestellte Mitarbeiter“ von Zalando dieser Selbstdarstellung. 

So warf unter anderem der ehemalige Mitarbeiter und Art Director Fernando Torres Zalando öffentlich auf Instagram Rassismus vor. Ihm zufolge habe das Unternehmen ihn daran gehindert, People of Colour als Models zu buchen. Eine Bookerin habe sich beispielsweise über „viel zu viele Schwarze auf der Seite“ beschwert, andere rassistische Äußerungen getätigt und auch ein entsprechendes Verhalten gegenüber Mitarbeitern an den Tag gelegt, habe Torres im Interview mit Business Insider erklärt.

Zalando habe schnell auf die öffentliche Kritik in einer privaten Nachricht an Torres reagiert und sein Bedauern zum Ausdruck gebracht, sowie ein Gespräch angeboten. Torres zeigte sich mit dieser Reaktion unzufrieden und brachte seine Unzufriedenheit in einem weiteren Instagram-Post zum Ausdruck. Unter diesem kommentierte Zalando anschließend öffentlich, dass die von Torres beschriebenen Missstände inakzeptabel seien und das Unternehmen eine interne Untersuchung einleite. 

Gegenüber Business Insider bestätigte Zalando die eingeleitete Untersuchung. Diese sei aber noch nicht abgeschlossen. Der Modehändler habe zudem Torres eingeladen, „zur weiteren Sachverhaltsaufklärung Kontakt mit uns aufzunehmen“. In einer Erklärung betonte Zalando nochmals, dass Rassismus im Unternehmen keinen Platz habe.

Apple ist 1,5 Billionen Dollar wert

Apple hat als erste US-amerikanische Firma einen Börsenwert von 1,5 Billionen Dollar erreicht. Wie Heise berichtet, verzeichnete die Apple-Aktie am vergangenen Mittwoch ein Plus von 2,57 Prozent bei 352,84 Dollar. Der Wert des Unternehmens erreichte damit 1,529 Billionen Dollar. Microsoft ist dem iPhone-Konzern aber dicht auf den Fersen: Der Börsenwert des Windows-Herstellers lag am Mittwoch bei 1,49 Billionen Dollar.

Apple war wie viele andere Unternehmen zu Beginn der Coronakrise an der Börse unter Druck geraten, danach hatte die Aktie aber einen starken Aufstieg erlebt. Wie lange sich dieser Optimismus an der Börse hält, ist aber unklar. Erste Beobachter warnen vor einer Überbewertung, die Apple bald erreichen könnte.

Klarna startet Tages- und Festgeldangebote

Der Payment-Anbieter Klarna hat sein Angebot erweitert und bietet nun auch Tages- und Festgeldangebote. Dazu kooperiert das Unternehmen der Internet World zufolge mit dem FinTech Raisin, das die Sparplattform Weltsparen.de betreibt. Über die Plattform können die Klarna-Kunden auch die neuen Angebote nutzen. 

„Wir sind auf einer spannenden Reise von einem reinen Zahlungsanbieter hin zu einem umfassenden Shopping-Ökosystem“, erklärt Robert Bueninck, Geschäftsführer DACH bei Klarna. „Gleichzeitig bauen wir unsere Banking-Angebote konsequent aus und sind sehr froh, nun mit Raisin einen Partner an unserer Seite zu wissen, der – genauso wie wir – im Sinne der Endkunden agiert.“

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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