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Passwörter adé! – Biometrische Daten als Schlüssel zur Sicherheit

Veröffentlicht: 23.09.2013 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 23.09.2013

Nicht nur das alltägliche Leben verlagert sich immer mehr ins Netz, auch der Handel und Bankgeschäfte werden mit stetig steigender Tendenz online realisiert. Da Passwörter jedoch zunehmend anfällig für Missbrauch sind und gerne vergessen werden, arbeiten diverse Unternehmen mit Hochdruck an neuen und optimierten Lösungen für die digitale Sicherheit. Biometrische Daten stehen hierbei im Fokus.

Sicherheit im InternetDer Ausdruck „biometrische Daten“ wird von vielen Menschen mit Science Fiction oder zukunftsträchtiger Technologie verbunden. Doch die Nutzung solcher Daten ist gar nicht so unrealistisch, wie manche Leute glauben. Schon jetzt können sie beispielsweise bei der Verifizierung bzw. Identifizierung von Nutzern helfen und bestimmte digitale Geräte oder Programme vor unberechtigten Zugriffen schützen.

In einem Überblick hat das Wall Street Journal jüngst verschiedene Unternehmen in den Blick genommen, die bereits biometrische Daten und andere neue Technologien im Zuge der Sicherheit nutzen. Die Mittel und Wege sind dabei sehr vielfältig und lassen eine variantenreiche Zukunft in diesem Sektor vermuten.

So hat Apple beispielsweise im vergangenen Jahr den Security-Hardware-Hersteller AuthenTec übernommen, mit dessen Hilfe das Unternehmen bereits im neuen iPhone einen Sensor für Fingerabdrücke integriert hat. Biometrische Daten sollen jedoch nicht nur das Gerät selbst, sondern auch das interne System schützen.

Auch Google und PayPal sind im biometrischen Bereich bereits vorangeschritten. Sie sind mit anderen Firmen eine Kooperation eingegangen und haben die FIDO (Fast Identity Online) Alliance gegründet. Diese soll die Standards für Biometrie und Sicherheit anheben und sich somit für den Schutz von sensiblen Daten stark machen.

Neues aus dem Bereich HighTech-Verschlüsselung und Sicherheit bietet die University of California in Berkeley. Die Einrichtung experimentiert – so unglaubwürdig sich dies auch anhört – mit Hirnstrom-Messungen, die zur Authentifizierung genutzt werden sollen.

In welcher Ferne die Nutzung solcher Technologien für den „normalen“ Online-Shop-Betreiber noch liegen, ist nicht so recht abzuschätzen. Fest steht: Die Zukunft steht vor der Tür.

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