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EBay-Studie: Gute Zukunft für Online-Möbel

Veröffentlicht: 15.10.2013 | Autor: Giuseppe Paletta | Letzte Aktualisierung: 15.10.2013

EBay interessiert sich für den Handel mit Online-Möbeln und hat deshalb eine Studie zum Thema in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse decken sich mit jenen der kürzlich erschienenen Branchenstudie des IFH Köln zum Thema. Doch so ganz scheinen die Verbraucher dem Internethandel noch nicht zu erliegen, denn die meisten bevorzugen beim Möbelkauf eine Multi-Channel-Strategie.

EBay hat in seiner Studie erhoben, wie es um den Online-Handel mit Möbeln steht.

Möbel online bestellen und im Handel abholen

Im Rahmen seiner eigenen Studienreihe „Zukunft des Handels“ hat eBay heute ein neues Ergebnis veröffentlicht. Dieses Mal gibt das Auktionshaus an, den Handel mit Möbeln genauer unter die Lupe genommen zu haben. Mit seiner Studienreihe möchte das US-Unternehmen selbst Einblick in die Entwicklung des E-Commerce geben und nach eigenem Bekunden zukünftige Trends aufdecken. In den vorhergehenden Ausgaben der Studienreihe waren Verbraucher zu den Themen „Click & Collect“ und Mobile Technologien von eBay befragt worden.

Verbraucher möchten Multi-Channel-Angebote für Möbel

Es sei wichtig, dass Produkte aus dem Möbelmarkt-Bereich sowohl online als auch stationär angeboten würden, stellt eBay in der aktuellen Studie fest. Drei Viertel der Verbraucher hätten dem zugestimmt. Mehr als die Hälfte der Befragten hätte sich laut eBay schon mindestens einmal darüber geärgert, dass Möbel online nicht verfügbar gewesen seien.

„Gerade in der Möbelbranche steckt noch erhebliches Wachstumspotenzial“, kommentiert Stephan Zoll, Vice President von eBay Deutschland die eigene Studie. Künftig sollten Online-Händler verschiedene Verkaufskanäle miteinander kombinieren, um wettbewerbsfähig zu sein, meint der eBay-Geschäftsführer.

Click & Collect kommt gut an

Das sogenannte Click & Collect, also die Möglichkeit Möbel online zu bestellen und stationär abholen zu können, komme bei den Verbrauchern gut an, stellt die eBay-Studie fest. So habe jeder Vierte der Befragten bereits einmal ein Produkt online bestellt und anschließend im stationären Handel abgeholt. Für Händler interessant: 73 Prozent der Verbraucher hätten bei der Abholung einer Online-Bestellung im Laden noch zusätzliche Produkte eingekauft.

Virtuelle Lösungen werden genutzt

Gerade beim Kauf von Online-Möbeln bedarf es einiger Fantasie, um sich das Möbelstück im eigenen Wohnraum an der richtigen Stelle vorzustellen. Größere Online-Händler setzen hier auf virtuelle Einrichtungsassistenten, mit denen sich das ausgesuchte Möbelstück virtuell in die eigene Wohnung platzieren lässt. Jeder dritte Verbraucher hat laut eBay schon einmal so einen Assistenten beim Online-Möbel-Shop benutzt. Auch virtuelle Kataloge, die sich bequem am heimischen Computer durchblättern lassen, kommen offenbar gut bei den Verbrauchern an: 73 Prozent der eBay-Befragten gaben an, sich für interaktive Kataloge zu interessieren.

Prof. Dr. Margit Kling von der design akademie Berlin hat an der eBay-Studie mitgewirkt und wagt in diesem Zusammenhang eine Prognose für den Handel mit Online-Möbeln: „Insgesamt wird der stationäre Handel immer gezielter eine Auswahl des Sortiments mit ‚Erlebnischarakter‘ in Showrooms präsentieren und so die Ladenflächen verkleinern.“

Eine Branchenstudie des IFH Köln hat kürzlich festgestellt: Die Umsatze im Online-Handel mit Möbeln, sollen im laufenden Jahr um mehr als 40 Prozent wachsen.

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