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Die aktuelle Entwicklung des deutschen Online-Handels

Veröffentlicht: 06.03.2013 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 13.06.2013

Das E-Commerce Center Handel (ECC Handel) hatte für die erste Hälfte des Jahres einen deutlichen Anstieg im Onlinehandel verzeichnet. Dabei sank der Teilindikator e-KIX* nach dem Weihnachtsgeschäft. Erst mit dem Mai zogen der e-KIX und auch der s-KIX** wieder an. Diese positive Entwicklung ist vor allem auch von den einkommensstarken über 50-Jährigen geprägt, die das Internet für den bequemen Einkauf von zu Hause aus entdeckt haben.

Die Online-Ausgaben der unter 30-Jährigen sind dagegen im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Das geht aus einer vom ECC Handel durchgeführten Sonderauswertung des ECC-Konjunkturindex hervor.

Deutliche Verluste muss die Elektrowarenbranche hinnehmen, obwohl diese 2010 im Onlineranking noch ganz oben stand. Ganz vorn liegen jetzt Heim, Garten und Handwerkerbedarf sowie die Gesundheitsbranche: Immer mehr gesundheitsbewusste Konsumenten kaufen im Internet ein. Die Sonderauswertung des ECC Handel fand außerdem heraus: So genannte Multi-Channel-Anbieter, die verschiedene Vertriebskanäle nutzen (Web, Katalog, stationärer Handel), konnten ihr Umsatzvolumen steigern. Dagegen fuhren die „Pure Player“, die rein auf den Handel im Internet setzen, weniger Umsatz ein. Mehrere Eisen im Feuer zu haben, zahlt sich also aus.

* Bewertung der aktuellen Geschäftslage und Geschäftserwartungen
** Teilindikator zu aktuellen und geplanten Onlineausgaben der Shopper

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