Amazon verlässt sich beim Prime Day 2016 auf kleine Händler

Veröffentlicht: 05.07.2016 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 05.07.2016

Kommenden Dienstag veranstaltet Amazon seinen zweiten Prime Day – ein wahres Rabatt-Festival für seine treuen Premium-Kunden. Dabei spielen auch kleine Händler eine wichtige Rolle. Tausende von ihnen sollen am Prime Day 2016 Rabatte anbieten.

Paketband mit Amazon Prime-Aufschrift

Bildquelle: Hadrian / Shutterstock.com

Bei dem zweiten, jährlich stattfindenden Prime Day am 12. Juni 2016 werden Tausende kleine Händler, die auf Amazon verkaufen, teilnehmen. Das hat das Unternehmen nun verkündet. Die Zahl der Artikel, die von kleinen Händlern und Verkäufern zum Prime Day besonders günstig angeboten werden, habe sich im Vergleich zum ersten Prime Day mehr als verdoppelt. Allein in die USA habe sich zudem die Zahl der teilnehmenden Händler ebenfalls mehr als verdoppelt.

Beim letzten Prime Day kauften die Premium-Kunden des Unternehmens mehr als 14 Millionen Artikel von kleinen Händlern und Verkäufern auf dem Amazon Marketplace. In diesem Jahr soll rund jedes dritte Blitzangebot weltweit von Verkäufern stammen. „Der Prime Day bietet kleinen Händlern und Unternehmern, die weltweit auf Amazon verkaufen, einen Spitzenverkaufstag in den Sommermonaten“, erklärt Peter Faricy, Vice President Amazon Marketplace. Der Tag helfe Händlern, sich auf das Weihnachtsgeschäft vorzubereiten, da sie durch den Prime Day mehr Kundenrezensionen auf ihre neuen und beliebten Artikel erhalten.

Amazon Prime Day: Zwischen Lob und Kritik

Wie auf dem Amazon Watchblog berichtet, sollen allein in Deutschland und Österreich mehr als 400.000 Produkte aus der Kategorie Unterhaltungselektronik am Prime Day angeboten werden. In Deutschland beginnt der Prime Day um Mitternacht und bietet Kunden „Deals im Fünf-Minuten-Takt“.

Amazon wurde zu seinem ersten Prime Day im vergangenen Jahr von den Kunden gelobt, aber auch stark kritisiert. So äußerten einige Kunden ihre Enttäuschung darüber, nichts für sich gefunden zu haben – ein Grund, weshalb Amazon die Zahl der Angebote in diesem Jahr nochmals erhöht hat. Aber auch die Verbraucherzentrale kritisierte das Unternehmen und bezeichnete viele der Angebote als aufgeblasene Rabatte. Zudem wurde kritisiert, dass Amazon seine Kunden mit dem Prime Day in zwei Klassen unterteile und die Prime-Kunden als Kunden erster Klasse gelten.

 

Werden Sie auch am diesjährigen Prime Day teilnehmen und Kunden besondere Angebote machen? Lassen Sie es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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