Fluthilfe

Kaufland unterstützt Händler im Katastrophengebiet

Veröffentlicht: 21.07.2021 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 21.07.2021
Hochwasser

Das Ausmaß der Flutkatastrophe, die vor allem Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen getroffen, wird nach und nach immer offensichtlicher. Seit Tagen sind Helfer im Einsatz, der Schutt türmt sich in den Straßen, die Infrastruktur ist an vielen Orten zerstört und auch das Mobilfunknetz kommt nur langsam wieder in Schwung. Auch viele Online-Händler, die in den betroffenen Gebieten leben oder ihre Geschäftsräume und Lager dort haben, stehen vor großen Problemen.

Der Marktplatz Kaufland hat seine Händler informiert, dass er sie in dieser schwierigen Situation nicht allein lassen möchte. Mehrere Händler hätten sich bereits beim Marktplatz gemeldet und über überschwemmte Lager, vernichtete Warenbestände und den Verlust kompletter Arbeitsstätten geklagt. Betroffene Händler sollen sich beim Händler-Support von Kaufland.de melden, um Unterstützung zu erhalten.

Erlassene Gebühren, ausgeblendete Angebote

Kaufland.de erlässt den Händlern vorerst die monatliche Grundgebühr. Bis sie wieder in der Lage sind, die Geschäfte regulär weiterzuführen, werden außerdem keine Stornierungsgebühren berechnet, heißt es in einer Mail an die Händler. Zudem unterstütze Kaufland.de auch bei der Ausblendung der Angebote, sofern dies vonnöten sein sollte. Weitere Schritte werden, so heißt es, direkt mit dem Support geklärt.

Große Hilfsbereitschaft

Die Solidarität und Hilfsbereitschaft aus der Branche ist groß. Kaufland hatte über die „Aktion Deutschland Hilft“ bereits 250.000 Euro gespendet, die Filialen in den Bundesländern unterstützen mit Lebensmitteln und Getränken. Die Schwarz-Gruppe, zu der Kaufland gehört, spendet gemeinschaftlich zehn Millionen Euro an Soforthilfe für die Hochwasserregionen. Viele weitere Unternehmen und Händler helfen mit Schaufeln, Verpflegung oder Hygiene-Artikeln.

Ähnlich wie Kaufland.de unterstützen etwa auch Amazon und Ebay ihre Händler. So werden etwa Bearbeitungszeiten angepasst, damit Händlern, die nicht oder nur verzögert liefern können, keine Nachteile entstehen.

Über den Autor

Christoph Pech
Christoph Pech Experte für: Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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