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19.06.2018 – Brands4friends ernennt neue Geschäftsführerin | Russland plant Zollabgaben für Online-Händler | PostNord kooperiert mit Wish

Veröffentlicht: 19.06.2018 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 19.06.2018

Die Ebay-Tochter Brands4friends hat eine neue Geschäftsführerin ernannt, Russland soll neue Zollschranken für ausländische Online-Händler planen und der schwedische Post-Dienstleister PostNord hat eine Kooperation mit Wish geschlossen.

Nina Pütz
© brands4friends

Brands4friends: Ebay-Tochter ernennt neue Geschäftsführerin

Die Ebay-Tochter Brands4friends hat eine neue Geschäftsführerin. Da der bisherige Managing Director Dr. Philipp Rossner den Shopping-Club auf eigenen Wunsch verlässt, rückt Nina Pütz an seine Position. Pütz war zuletzt als Senior Director Soft Goods für die Bereiche Fashion, Uhren & Schmuck, Beauty, Sport, Haus & Garten und Spielzeug bei Ebay in Deutschland verantwortlich. „Ich bin überzeugt davon, dass Nina Pütz uns durch ihre Erfahrung, Dynamik und ihr Führungsvermögen in diesem neuen Setup erfolgreich weiter vorwärtsbringen wird“, meint Eben Sermon, Vice President Ebay Germany. Das ist jedoch nicht die einzige bedeutende Personal-Ankündigung beim Shopping-Club, denn zusätzlich wurde Norbert Domek zum Chief Operations Officer bei Brands4friends ernannt.

Russland: Ausländischen Online-Händlern drohen Zollschranken

Der russische Zoll soll massive Einfuhrbeschränkungen für Sendungen von ausländischen Online-Händlern planen. Wie Ariva.de berichtet, habe die Behörde dem Finanzministerium einen Vorschlag zur „Optimierung des grenzüberschreitenden Internethandels“ gemacht – und eine 20-prozentige Abgabe für alle Sendungen aus dem Ausland vorgesehen. Der russische Online-Handel habe ein Volumen von 1,04 Billionen Rubel, wobei die Russen ein Drittel der Waren bei ausländischen Händlern bestellt haben. Vor allem in China kaufen die russischen Online-Shopper gerne ein. Bisher konnten chinesische Online-Händler mit ihren billigen Produkten von der russischen Zollregelung profitieren: Es gilt die Regelung, dass die Einfuhr von Waren erst ab einem Wert von 1.000 Euro pro Monat oder 31 Kilogramm Gewicht verzollt werden müsse.

Mehrwertsteuer: Schwedens Post trifft ein Abkommen mit Wish

Die schwedische Post PostNord hat EcommerceNews.eu zufolge ein Abkommen mit Wish getroffen, damit die Kunden die Mehrwertsteuer oder eine Bearbeitungsgebühr nicht länger bei Annahme der Pakete entrichten müssen. Demnach sollen die Kunden diese Abgaben künftig beim Kauf der Produkte mit leisten. Durch die frühere Zahlung der Mehrwertsteuer sollen die Kunden ihre Wish-Pakete schneller erhalten. Damit entfalle auch die Bearbeitungsgebühr von PostNord. Der schwedische Post-Dienstleister hatte die Bearbeitungsgebühr für Sendungen aus Nicht-EU-Ländern eingeführt, damit dem Land keine Mehrwertsteuereinnahmen mehr entgehen. Damit sei das Problem aber nicht gelöst worden, da die Schweden die billigen Sendungen nicht extra abgeholt hätten – PostNord habe die Pakete dann zurück nach China schicken müssen.

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