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Online-Händler setzen auf E-Mail-Marketing im Weihnachtsgeschäft

Veröffentlicht: 06.03.2013 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 13.03.2015 | Gelesen: 6204 mal

Die E-Mail ist nicht nur eines der ältesten Marketinginstrumente im Internetzeitalter, sondern auch eines der effektivsten. Besonders im Weihnachtsgeschäft überzeugt die E-Mail Online-Händler als Umsatz-Garant. Das ergab nun eine Umfrage der eCircle GmbH zur Rolle von E-Mail-Marketing im Weihnachtsgeschäft. Doch die Gewinnung von neuen Abonnenten für den Weihnachtsnewsletter ist aus rechtlichen Gründen nicht ganz einfach.

Das Weihnachtsgeschäft ist im vollen Gange, da erhöhen die meisten Online-Händler natürlich ihre Marketing-Aktivitäten. Schließlich ist Weihnachten für viele Online-Shops die umsatzstärkste Jahreszeit. Doch womit wird der Kunde am besten erreicht? Die eCircle GmbH, ein Anbieter für Full Service Digital Marketing, hat dafür in einer Umfrage die Relevanz von E-Mails als Marketinginstrument unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis der Untersuchung spricht dabei eine eindeutige Sprache: Gefragt nach dem wichtigsten Online-Kanal im Weihnachtsgeschäft, landete die E-Mail auf dem ersten Platz. Erst dahinter folgen Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing, Affiliate-Marketing, Display- und Social-Media-Aktivitäten. Angesprochen wurden bei der Umfrage 100 Marketing-Entscheider aus führenden deutschen Unternehmen.

Beim E-Mail-Marketing wird vor Weihnachten die Schlagzahl erhöht

Dass die E-Mail der Favorit unter den Online-Händlern ist, zeigt sich unter anderem daran, dass 97 Prozent der Befragten glauben, dass die Ausgaben für E-Mail-Marketing im Gesamtmarkt vor Weihnachten deutlich angehoben werden. Knapp die Hälfte der Marketingexperten glaubt dabei an eine Steigerung von mehr als 10 Prozent, ein Viertel der Befragten sogar an eine Steigerung von 20 Prozent.

Unter den Befragten selbst wollen fast 60 Prozent die Versandfrequenz von E-Mails im Advent erhöhen, um die Abverkäufe via E-Mail durch spezielle Kampagnen zu unterstützen. Zwei Drittel davon werden das Versandvolumen im Weihnachtsgeschäft um bis zu 20 Prozent ausbauen.

Nicht nur bei den Ausgaben und der Intensität sehen die befragten Marketers die E-Mail vorne. 76 Prozent der Befragten glauben, dass die E-Mail ein direkter Umsatztreiber im Weihnachtsgeschäft ist. 12 Prozent trauen der Wirkung von E-Mails sogar noch mehr zu und sind der Meinung, dass Mails die Abverkäufe zu Weinachten um bis zu 30 Prozent ankurbeln.

„Wir wollten wissen, welchen Stellenwert die gute alte E-Mail für Marketer im Weihnachtsgeschäft einnimmt. Die Ergebnisse bestätigen, dass E-Mail-Kampagnen in der umsatzstärksten Zeit des Jahres im E-Commerce unabdinglich sind“, erklärt Volker Wiewer, CEO eCircle und Vice President Aprimo EMEA.

Bei der Gewinnung von Abonnenten für den Newsletter ist übrigens Vorsicht geboten, eine aktuelle Entscheidung des OLG München gestaltet das Einholen der Einwilligung für den E-Mail-Versand per Double-Opt-In-Verfahren sehr schwierig. Weitere juristische Instanzen müssen nun über die gesetzlichen Möglichkeiten in diesem Bereich entscheiden.

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