Intel betritt mit neuem Headset „Merged Reality“

Veröffentlicht: 22.08.2016 | Geschrieben von: Giuseppe Paletta | Letzte Aktualisierung: 22.08.2016

Intel hat auf seiner Entwicklerkonferenz in San Francisco eine neue Technologie namens "Merged Reality" präsentiert. Dahinter verbirgt sich eine Art Verschmelzung der Virtual Reality und der Augmented Reality. Anfang nächsten Jahres möchte Intel Merged Reality für Drittunternehmen öffnen.

Einkaufen per Virtual Reality

(Bildquelle Virtual Reality: wavebreakmedia via Shutterstock)

Der Zukunftsmarkt der Virtuellen Realität zieht immer mehr Unternehmen an. Auch der Chiphersteller Intel interessiert sich aktuell für die Branche und hat ein eigenes Headset im Rahmen von Project Alloy angekündigt. Anders als die bisher vorgestellten Produkte der Konkurrenz soll das Headset von Intel komplett kabellos funktionieren und so den Nutzern in der Virtuellen Realität mehr Freiheit bieten.

Auch für den Online-Handel gibt es schon ziemlich konkrete Vorstellungen, wie die Virtuelle Realität künftig genutzt werden soll. So wird zum Beispiel der US-Online-Händler VRoom Gebrauchtfahrzeuge in der virtuellen Welt anbieten, inklusive virtueller Autoverkäufer.

Die Technologie soll für Drittunternehmen geöffnet werden

Um in der virtuellen Realität teilzunehmen, benötigt man bislang ein Headset oder eine Datenbrille wie etwa die Oculus Rift. Ein Headset, das komplett kabellos funktionieren soll, hat der Intel-Manager Craig Raymond in San Francisco auf der jährlichen Entwicklerkonferenz von Intel präsentiert.

Die vorgestellte Brille ist beeindruckend, da sie offensichtlich bei der Verschmelzung der virtuellen und realen Welt noch einen Schritt weiter geht: So zeigte Intel auf der Konferenz, wie man mit dem Headset auf dem Kopf eine virtuelle Tür mit den eigenen Händen aus der realen Welt öffnen kann.

Der Intel-Chef Brian Krzanich sprach auf der Konferenz von einer „Merged Reality“, also im Grunde von einer Mischung aus Elementen der Augmented Reality und Virtual Reality. Allerdings gab Intel noch wenige Details zur Markteinführung der neuen Technologie. Man wolle aber zu Beginn des nächsten Jahres die Technologie offenlegen, sodass Drittfirmen auf deren Basis Endprodukte entwickeln können.

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