LKA Niedersachsen warnt

Mehrere Phishing-Mails versuchen derzeit 1&1-Ionos-Kunden anzugreifen

Veröffentlicht: 24.01.2023 | Geschrieben von: Ricarda Eichler | Letzte Aktualisierung: 24.01.2023
Phishing-E-Mail im Posteingang

Mit unterschiedlichen Maschen versuchen aktuell Betrüger, die Nutzerdaten von 1&1-Ionos-Kundinnen und -Kunden abzugreifen. Wie das LKA Niedersachsen ausführt, wurden dabei auch tatsächlich nur echte Kundinnen und Kunden des Anbieters angeschrieben. Ob und wie die Betrüger an die Daten herankamen, sei unbekannt. Welche Maschen die E-Mails nutzen und wie man agieren sollte, falls man eine derartige E-Mail erhalten hat, erfahren Sie hier.

Zwei verschiedene E-Mails im Umlauf

Die E-Mails, welche dem LKA vorliegen, folgen dabei einer der beiden folgenden Maschen: Entweder wird behauptet, das Passwort für die eigene E-Mail-Adresse laufe binnen 24 Stunden ab und müsse aktualisiert werden, oder es wird um Zustimmung der neuen Geschäftsbedingungen gebeten.

Beide E-Mails versuchen dabei künstlichen Druck aufzubauen: wer nicht auf die eindringliche Forderung eingeht, soll dabei den Zugang zum eigenen Posteingang riskieren. In der E-Mail, die zur Erneuerung des Passworts aufruft, wird hierfür ein Link zu einer gefälschten 1&1-Startseite angeboten. Die andere E-Mail enthält gar die vermeintlichen AGB als HTML-Datei im Anhang. Auch das Aufrufen dieser führt zu einer vermeintlichen Login-Seite.

 

Das sollten Sie beachten, wenn Sie die E-Mails erhalten

Die Absende-Adressen der beiden E-Mails liefern ein zusätzliches Indiz für einen vorliegenden Betrug. In den dem LKA vorliegenden Beispielen kommen diese beispielsweise von Domains wie @icloud.com oder @1and1.de – beides keine legitimen Adressen des Anbieters.

Nutzerinnen und Nutzer, die eine der beiden, oder andere verdächtige E-Mails erhalten, sollen auf keinen Fall auf mitgesandte Links oder Anhänge klicken. Wer sich absichern möchte, sollte sich eigenständig in seinem 1&1-Ionos-Kundenkonto einloggen, um den Sachverhalt zu prüfen.

Sollten Sie aus Versehen bereits auf die E-Mails hereingefallen sein, sollten Sie dagegen schnellstmöglich den Kundendienst kontaktieren, um ihr Kundenkonto zu schützen. Zudem sollte man den Betrugsversuch danach zur Anzeige bringen. 

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Über die Autorin

Ricarda Eichler
Ricarda Eichler Expertin für: Nachhaltigkeit

Ricarda ist im Juli 2021 als Redakteurin zum OHN-Team gestoßen. Zuvor war sie im Bereich Marketing und Promotion für den Einzelhandel tätig. Das Schreiben hat sie schon immer fasziniert und so fand sie über Film- und Serienrezensionen schließlich den Einstieg in die Redaktionswelt.

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