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Neue Features

Google Maps jetzt mit Sprachsteuerung und Blitzerwarnung

Veröffentlicht: 18.01.2019 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 18.01.2019
Frau nutzt Google Maps auf Smartphone im Auto

Google erweitert den Funktionsumfang seines Karten- und Navigationsservice Google Maps. Die App lässt sich nun per Sprachbefehl steuern, in Zukunft könnte sie neben Verkehrsstörungen und Unfällen auch vor Blitzern warnen.

„Hey Google, bring mich Hause“

Seit vergangener Woche steht für Google Maps auch der Google Assistent zur Verfügung. Mit der Aufforderung „Hey Google, bring mich nach Hause“ hilft er beispielsweise beim Heimweg. Ähnlich lässt sich via Sprachbefehl auch nach Orten entlang der Route suchen oder ein neuer Stopp hinzufügen. Der Assistent kann zudem automatisch die Ankunftszeit berechnen, um sie auf Wunsch etwa Freunden und der Familie mitzuteilen. Auf Android-Geräten ist der Dienst mit Apps wie SMS, WhatsApp, Hangouts oder Telegram verknüpft. Damit können während der Navigation auch Nachrichten mündlich versendet und beantwortet werden:

Google Maps als Blitzerwarn-App

Schon lange lässt sich Google Maps auch als Navigationssoftware verwenden, da der Dienst aktuelle Informationen zur gewünschten Route bereithält und beispielsweise auf Staus bzw. stockenden Verkehr auf der Strecke hinweist. Künftig könnte er auch Hinweise zu Geschwindigkeitskontrollen geben: In der Navigation und in der Kartenansicht tauchten kleine orangene Icons mit Blitzerkamera auf, die die Position der Radarmessgeräte anzeigten. Mit einem Klick auf das Symbol erschien der Zeitpunkt, wann der Blitzer gemeldet oder bestätigt wurde. Auch gab es die Option, Unfälle sowie Blitzer direkt  zu melden. Diese Features waren bisher allerdings nur vereinzelt und bei wenigen Geräten vorhanden, berichtet Googlewatchblog.de.

Sollte Google Maps die Blitzerwarnfunktion großflächig ausrollen, könnte die Nutzung in Deutschland zumindest problematisch werden. So ist es zwar erlaubt, sich vor Fahrtantritt über den Standort der Radarmessgeräte zu informieren und diese Informationen auch mit sich zu führen. Ebenso kann der Beifahrer während der Fahrt eine entsprechende App nutzen, solange er nicht den unmittelbaren Standort des Blitzers nennt, sondern etwa zu langsamerem Fahren auffordert. Wer jedoch während der Fahrt selbst aktiv Software nutzt, die auf einen Blitzer hinweist, kann bestraft werden.

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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