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Kurzmeldung

Google Maps will Ampeln anzeigen

Veröffentlicht: 10.07.2020 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 10.07.2020
Google Maps

Rund zwei Wochen – das ist laut dem Ampel-Experten Wilke Reints die durchschnittliche Zeit, die ein Autofahrer in seinem Leben mit dem Warten vor roten Ampeln verbringt. Google will diese Wartezeit wohl verkürzen und das Autofahren flüssiger machen: Das Unternehmen testet bei seinem Kartendienst Maps das Anzeigen von Ampeln, wie das Portal droid-life berichtet.

Kleine Ampelsymbole bei Google Maps in den USA

Derzeit laufen wohl demnach Tests in den USA. Die Screenshots eines möglichen Nutzers zeigen die recht kleinen Ampelsymbole – fraglich, ob eine solche bloße Anzeige Autofahrern hilft, mögliche Nerv-Ampeln zu umgehen. Noch gibt es keine Hinweise auf z.B. eine Hervorhebung, Ansage etc. Die Ampelsymbole würden während der Navigation nur etwas größer werden, heißt es.

Konkurrent Apple hat Google bei diesem Thema zunächst hinter sich gelassen: Apple Maps bietet eine solche Ampel-Anzeige bereits seit der Einführung des Betriebssystems iOS 13 vor rund einem Jahr. Darin weist Apples Sprachassistentin Siri auf Lichtsignalanlagen und Stoppschilder auf der Strecke hin. Auch diese Funktion ist derzeit aber nur in den USA verfügbar.

Google Maps lässt sich auch per Sprachassistent steuern

Google hatte Maps erst im vergangenen Jahr in Deutschland aufgerüstet: Die App lässt sich seitdem auch per Sprachbefehl steuern, mit der Aufforderung „Hey Google, bring mich nach Hause“ hilft er beispielsweise beim Heimweg. Auch eine Blitzer-Warn-Funktion soll in Arbeit sein – eine solche Funktion allerdings während der Fahrt zu benutzen und damit explizit auf Blitzer hinzuweisen, wäre in Deutschland verboten.

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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