Der frühe Vogel

Weltweiter Internet-Ausfall betrifft zahlreiche Webseiten

Veröffentlicht: 09.06.2021 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 09.06.2021
Code auf einem Bildschirm

Probleme bei dem amerikanischen Cloud-Dienst Fastly haben offenbar zu weltweiten Störungen bei zahlreichen Webseiten geführt. Von den Ausfällen waren unter anderem auch die Internetpräsenz der britischen Regierung und Nachrichtenportale wie etwa der Guardian, die New York Times und die Financial Times betroffen, berichtet die FAZ. Darüber hinaus kam es auch bei Amazon, Twitch, Reddit und weiteren Seiten zu Problemen, meldete Tom Warren von The Verge.

Fastly hatte auf seiner Website erklärt, dass man „derzeit mögliche Auswirkungen zu der Funktionsfähigkeit unserer CDN-Dienste“ untersuche. Der Cloud-Dienst speichert Internetseiten zwischen, um sie schneller abrufbar zu machen. Über einen CDN-Dienst (Content Delivery Network) werden vor allem größere Mediendateien ausgeliefert. So sollen Ladezeiten von Webseiten möglichst gering gehalten werden, auch wenn viele und größere Medien eingebunden sind. 

Wie t3n berichtet, zeigte das Fastly-Dashboard in Europa bei allen Server-Standorten die Fehlermeldung „Degraded Performance“, also „Eingeschränkte Leistung“. Das sei dem Magazin zufolge einem Totalausfall gleichzusetzen. Eine Stunde nach Auftreten der Störungen verkündete Fastly, dass der Fehler identifiziert und behoben worden sei. Die betroffenen Dienste gingen nach und nach wieder online. 

About You: Details zum Börsengang

Der Hamburger Modehändler About You hat die Preisspanne und den Termin für den angestrebten Börsengang verkündet. Die Aktien des Unternehmens sollen zwischen 21 und 26 Euro kosten und einen Bruttoerlös von mindestens 600 Millionen Euro bringen, berichtet Gründerszene. Sollte der Aktienpreis in der Mitte der Spanne liegen, würde About You eine Marktkapitalisierung von vier Milliarden Euro erreichen. 

Als Börsenstart peilt das Hamburger Unternehmen den 16. Juni an. About You plane, den Großteil des Bruttoerlöses in die eigene technische Infrastruktur und die internationale Skalierung des Angebots zu investieren. 

China: Pinduoduo überholt Alibaba

Der chinesische Online-Supermarkt Pinduoduo ist an Alibaba vorbeigezogen: Wie die Internet World berichtet, erreiche Pinduoduo mittlerweile 800 Millionen Verbraucher, die Verkaufszahlen des Unternehmens haben sich im Vergleich zu 2019 verdoppelt. Der Umsatz legte im ersten Quartal 2021 um 239 Prozent auf 3,38 Milliarden US-Dollar zu.

Pinduoduo hat sich auf den Verkauf von Frischeprodukten spezialisiert. Das Unternehmen kooperiert mit 12 Millionen Landwirten, die ihre Waren über den Dienst „Duo Duo Live“ auch per Livestreaming verkaufen können. Inzwischen reicht das Angebot des Alibaba-Konkurrenten aber auch über den Frischeprodukt-Sektor hinaus und deckt verschiedene Segmente wie etwa Kleidung und Elektronikartikel ab.

Über den Autor

Michael Pohlgeers
Michael Pohlgeers Experte für: Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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