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| Kategorie: e-Commerce Tipps

Nachdem wir bereits über den korrekten Export des Produktfeeds gesprochen haben und uns danach allen notwendigen Einstellungen im Merchant Center gewidmet haben, geht es nun um die Erstellung der ersten Shopping-Kampagne.

Google AdWords Logo

Mon's Images / Shutterstock.com

Google Shopping Kampagne einrichten


Die möglichen Kampagneneinstellungen in einer Shopping Kampagne sind bei weitem nicht so kompliziert wie die Einstellungen und Möglichkeiten im Displaynetzwerk oder im Suchnetzwerk. Aber dennoch gibt es ein paar Punkte, auf die es zu Achten gilt, und diese schauen wir uns jetzt Schritt für Schritt an.

Wichtig ist in jedem Fall, dass das Zielland mit dem exportieren Land im Merchant Center übereinstimmt. Sonst wird die Ausspielung der Produkte nicht funktionieren.

Screenshot Google Merchant Center

Auch die Händler-ID wird in der Regel kein Problem sein, solltest du aber mehrere Shops oder IDs haben, achte einfach auf die korrekte Nummer.

Screenshot Google Merchant Center

Im Merchant Center siehst du oben die jeweilige ID, falls du dir da nicht 100% sicher bist.

Screenshot Google Merchant Center

Einstellungen wie Standort & Co. sind dir ja inzwischen klar und eindeutig.


Warum ist eine saubere Struktur wichtig?


Das war einfach und damit ist die erste eigene Shopping Kampagne erstellt. Wir wollen jetzt aber noch nicht aufhören und dem Ganzen noch eine saubere Struktur geben.
 Grundsätzlich hast du nun eine Anzeigengruppe, in der alle Produkte aufgelistet sind. Bei einigen wenigen Produkten ist das sicherlich unproblematisch, aber bei mehreren hundert oder tausend Produkten ist das schon fast fahrlässig.

Du kannst mit einem Klick auf den Stift anfangen, die Unterteilungen innerhalb des Feeds vorzunehmen. So bringst du Struktur in das Chaos. Anstatt den CPC für "Alles" festzulegen, kannst du diesen dann für einzelne Kategorien einstellen und so granular die Performance der Shopping Kampagne beeinflussen.

Beispielsweise können gut laufenden Produkten bzw. Produkten mit hoher Marge ein höherer CPC und genau umgekehrt einen geringen CPC für Produkte mit kleiner Marge zugewiesen werden. Das geht je nach Struktur und Aufbau natürlich auch für ganze Produktgruppen. Für die Struktur gibt es verschiedene Möglichkeiten und Ansätze.

Verschiedene Strukturvarianten


Beispielsweise könntest du nach Marken strukturieren. So steuerst du zentral für jede Marke den CPC oder schließt auch bei Bedarf ganze Marken komplett aus.
Eine andere Möglichkeit ist die Struktur nach der Marge. Dazu musst du allerdings im Feed bereits ein Custom_Label vergeben haben, was die entsprechenden Margen übermittelt. Es ist wichtig, dass du hier die Margen gruppierst.

Also nicht

  • Produkt A - Marge 24,3%

  • Produkt B - Marge 66,2%
  • Produkt C - Marge 66,3%

Sondern

  • Produkt A - Marge 20%

  • Produkt B - Marge 60%

  • Produkt C - Marge 60%

Warum?


Weil du sonst natürlich extrem viele einzelne Sortierungen haben wirst, was in der Handhabung ohne automatisches System unmöglich wird.
 Nach Winter- und Sommersaison zu gruppieren wäre auch eine Möglichkeit. Oder nach Google Produktgruppen – das wäre sicherlich auch eine interessante Idee. Wichtig ist in jedem Fall, dass du eine Kategorisierung wählst, die sich für dich einfach handhaben lässt und möglichst granular ist.

Entscheidest du dich beispielsweise für eine Kategorisierung nach Marken könntest du deine Shopping Kampagne wie folgt aufbauen:

Strukturieren nach Marken


Jede Marke bekommt eine eigene Anzeigengruppe. Innerhalb der Anzeigengruppe kannst du dann als erstes nach Marken sortieren. Dann schließt du alle Marken aus, außer die der Anzeigengruppe entsprechende.

Der nächste Schritt wäre dann diese Marke entweder gleich nach Artikel-IDs aufzuteilen (bei wenigen Artikeln ist das natürlich noch übersichtlich) oder erst in Produktkategorie und danach nach Artikel-ID aufzuspalten.

Screenshot Google Merchant Center

So bekommst du in jeder Anzeigengruppe nur alle Artikel zu genau dieser Marke.

Strukturieren nach Prioritäten


Eine weitere Strukturierung ist mittels der Prioritäten. Wie du dich sicher noch erinnern kannst, konnte beim Erstellen der Kampagne eine Priorität ausgewählt werden. Das waren Hoch, Mittel, Niedrig.

Mittels dieser Prioritäten lässt sich auch eine interessante Strukturierung durchführen:
Die erste Kampagne bekommt eine niedrige Priorität. In dieser Kampagne werden wir ganz gezielt auf Suchbegriffe in Kombination mit den verschiedenen Marken bieten. Dazu ist es wichtig, dass die CPC höher sind als in der zweiten Shopping Kampagne.

In der zweiten Shopping Kampagne (die eine Kopie der ersten Kampagne sein sollte - mit Ausnahme der Priorität) wird die Priorität hoch eingestellt. Die CPC werden allerdings niedriger als bei der ersten Kampagne eingestellt. Zusätzlich werden als Auszuschließende Keywords alle Marken genommen. Mit diesen Einstellungen können wir also stärker auf generische Begriffe abzielen.

 

von Carlo Siebert

Carlo SiebertCarlo Siebert ist selbstständiger Online Marketing Experte mit über 8 Jahren Erfahrung. Sein Fokus liegt im Aufbau einer Onlinestrategie und der Steigerung des Umsatzes durch Onlinekanäle. Kernkompetenz ist dabei der Bereich SEA.
Er hält regelmäßig Vorträge über Online Marketing Themen (Xing Week, SEODay, PPCMasters, Online Karriere Tag, IHK Onlinemarketing Tag, Online Marketing Tag, usw.) und schreibt regelmäßig Artikel in Fachmagazinen und auf ppcflow.com.

Geschrieben von Gastautor
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