Apple Pay könnte PayPal gefährlich werden

Veröffentlicht: 22.12.2014 | Geschrieben von: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 22.12.2014

PayPal ist in vielen Online-Shops nicht nur der Bezahl-Standard schlechthin. PayPal ist darüber hinaus auch ein Kompromiss, der in den meisten Fällen sowohl im Sinne der Händler, als auch der Käufer liegt und beiden Seiten Schutz verspricht. Doch Apple will den Markt der Payment-Dienstleister nun aufmischen. Dabei rechnen Branchen-Experten dem neuen Dienst Apple Pay gute Chancen aus.

Apfel gefüllt mit Münzen

(Bildquelle Apfel mit Münzen: Vitaliy Krasovskiy via Shutterstock)

Apple Pay mit großen Sprüngen im Anfangsgeschäft

Es scheint, als sei der deutsche Payment-Markt aus Sicht von PayPal relativ stabil. Der Bezahl-Dienst aus dem Hause eBay erfreut sich hierzulande einer großen Beliebtheit und gilt als Standard in der finanziellen Abwicklung von Online-Geschäften. Doch fernerorts scheint die Marktmacht von PayPal bereits leichte Risse zu bekommen. Grund hierfür ist der Start von Apple Pay, dem hauseigenen Zahlungsdienst von Apple.

Und der namhafte Anbieter kann bereits kurz nach dem Start große Erfolge feiern. Wie auf heise zu lesen, stellte das Unternehmen bereits im November rund „1 Prozent aller ‚digital bezahlten Dollar‘“. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsunternehmens ITG Investment Research. Zum Vergleich: Der Großkonkurrent Google ist mit seinem Wallet-Dienst schon über drei Jahre auf dem Markt und kann vergleichsweise nur magere vier Prozent vorweisen.

Apple Pay mit diversen Vorteilen gegenüber PayPal

Diese ersten Entwicklungen geben deutliche Verweise auf das, was da kommen mag. Branchen-Experten sehen in Apple Pay daher eine „großen Bedrohung“ für PayPal. Auch hinsichtlich „infrastruktureller Hürden“ oder „biometrischer Fähigkeiten“ habe Apples Payment-Dienst einige Vorteile, die PayPal nur schwerlich erreichen kann.

Nach Angaben der vorliegenden Studie hätten rund 60 Prozent der Nutzer von Apple Pay im letzten Monat mehrfach auf den Bezahldienst zurückgegriffen. Beim Konkurrenten PayPal lag die Quote der Mehrfach-Verwendung mit Blick auf den gleichen Zeitraum bei nur 20 Prozent.

Nur die Zeit wird zeigen, ob Apple Pay auch hierzulande eine Gefahr für PayPal darstellen kann und ob Unternehmen und Händler bereit sind, den Payment-Dienst zu integrieren.

 

Kommentare  

#3 Limos 2014-12-24 10:35
Das hoffe ich auch, ich finde auch das Konkurrenz für uns Verbraucher immer gut ist, wir sind eine Schrotthandel aus Bochum http://nrw-schrottanauf.de manche Kunden bevorzugen PayPal Zahlsystem was wir eigentlich Ungern machen aber wo leider sehr wenig Alternativen gibt.
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#2 Oliver 2014-12-23 09:02
Ich hoffe, dass Apple Pay besser ist als Paypal. Bei Paypal ist der Service für Händler leider sehr schlecht. Ich hatte in 10 Jahren 2 Kontensperrunge n ohne ein Verschulden meinerseits. 30 Tage zu und dann heisst es "tut mir Leid, diese Abteilung (die einzige die helfen könnte) TELEFONIERT nicht. Unglaublich was diese Monopolisten sich rausnehmen dürfen. Fraglich nur, ob das mit Apple anders sein wird. Konkurrenz ist jedenfalls gut!
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#1 Limos 2014-12-23 00:16
Als langjähriger PayPal Nutzer stören mich die hohen Gebühren die PayPal verlangt.
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