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Der frühe Vogel

Kryptowährung Libra: Facebook äußert sich zu Sicherheitsbedenken

Veröffentlicht: 11.07.2019 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 11.07.2019
Facebook Libra Logos

Anfang Juni launchte Facebook offiziell seine eigene Kryptowährung Libra. Der weltweit verfügbaren, digitalen Währung, die ähnlich wie der Bitcoin funktionieren soll, könnte einerseits angesichts der Größe des sozialen Netzwerks eine enorme Reichweite zur Verfügung sehen und sie könnte damit womöglich auch recht erfolgreich sein. Andererseits hängt Facebook nach wie vor der Datenskandal von Cambridge Analytica nach, bei dem 50 Millionen Nutzerdaten kompromittiert wurden. 

Das Unternehmen will solchen Bedenken zur Sicherheit nun offenbar vorbeugen: Wie Gründerszene mit Bezug auf die US-Zeitung The Hill berichtet, teilte der Libra-Verantwortliche bei Facebook, David Marcus, der Vorsitzenden des US-Finanzausschusses Maxine Waters schriftlich mit, man wolle sich „die Zeit nehmen, alles richtig zu machen“. Waters hatte von Facebook-CEO Mark Zuckerberg kurz zuvor den Projektstopp eingefordert – aufgrund möglicher Gefahren für die Finanzstabilität in den USA, aber auch weltweit.  

Kommende Woche Mittwoch sollen sich, so meldet CNET, zudem Vertreter von Facebook – aber auch von Amazon, Google und Apple vor dem US-Senat kartellrechtliche Fragen diskutieren. 

Metro-Verkauf: Tschechischer Investor hat sein Übernahmeangebot vorgelegt

Der tschechische Großinvestor Daniel Kretinsky hat gestern ein konkretes Übernahmeangebot für den Metro-Konzern vorgelegt. Wie bereits seit Ende Juni bekannt war, will Kretinskys EP Global Commerce das Unternehmen für 5,8 Milliarden Euro erwerben – pro Stammaktie bietet der Tscheche 16 Euro, pro Vorzugsaktie 13,80 Euro. Außerdem wolle Kretinsky zudem mindestens 67,5 Prozent Anteil am Unternehmen halten.

Der Metro-Vorstand hatte das Angebot als zu niedrig bewertet. Daraufhin betonte Kretinsky: „Der Angebotspreis [...] bildet eine einmalige Gelegenheit für alle Metro-Aktionäre, einen attraktiven Preis zu erzielen für ein Unternehmen, dem ein umfassender Transformationsprozess bevorsteht“ zitiert dazu aktuell Reuters den Tschechen. Gleichsam  würde Metro „von einer klaren Aktionärs- und Governance-Struktur profitieren und so den Herausforderungen der Digitalisierung, Konsolidierung und steigenden Kundenansprüchen besser begegnen“. Bis zum 7. August hat der Metro-Vorstand Zeit, das Angebot anzunehmen. Man wolle dies sorgfältig prüfen, heißt es. 

Ebay fördert die Nutzung erneuerbarer Energien 

Bis 2025 will Ebay zu 100 Prozent regenerative Energien nutzen. Deshalb beteilige sich der Konzern an Ökostromprogrammen an mehreren Standorten auf der ganzen Welt. Im Zuge dessen teilte Ebay nun mit, dass die Stromversorgung in ihrem Büro in Draper, Utah (USA), in den nächsten zwei Jahren gänzlich durch erneuerbare Energien sichergestellt werde. Dazu ging das Unternehmen eine Partnerschaft mit dem lokalen Energieversorger Rocky Mountain Power (RMP) und seinem Blue Sky-Programm ein. 

Auch die Büros in Berlin Dreilinden, Dublin und Portland würden bereits mit 100 Prozent grüner Energie betrieben. Darüber hinaus nimmt Ebay an seinem Hauptsitz in San Jose, Kalifornien, am San Jose Clean Energy Programm teil, wodurch 50 Prozent des Strombedarfs durch regenerative Energien gedeckt seien.

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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