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Vox-Gründersendung

Mit diesen StartUps startet die nächste „Die Höhle der Löwen“-Staffel

Veröffentlicht: 28.08.2019 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 28.08.2019
Skills4School in der Höhle der Löwen

Ab dem 3. September läuft die nächste Staffel der Vox-Gründersendung „Die Höhle der Löwen“. In zunächst elf Folgen werden zahlreiche Gründer wieder auf das große Investment hoffen, um ihre Geschäftsidee auf das nächste Level zu heben. In der ersten Folge werden fünf StartUps vor den Investoren stehen und ihr Geschäftsmodell pitchen:

Paudar aus Düsseldorf

Wer viel kocht und brät, kennt das Problem: Kaum landet das Fleisch oder Gemüse in der heißen Pfanne, spritzt das Fett. Hier wollen die Gründer Johannes Schmidt und Deniz Schöne mit ihrem Produkt Abhilfe schaffen. Das Paudar Bratpulver soll Fettspritzer beim Anbraten verhindern und gleichzeitig dafür sorgen, dass das Essen künftig nahezu fettfrei zubereitet werden kann. Bei dem Bratpulver handelt es sich um ein pflanzliches Bratfett, das leicht dosierbar sein soll. „So landet weniger Fett in der Pfanne und auf den Hüften“, erklärt Schöne. In der Höhle der Löwen hoffen die beiden Gründer auf 125.000 Euro und bieten dafür 12,5 Prozent an ihrem Unternehmen.

Schneekufen für Rollstühle und temporäre Tattoos

Wheelblades aus Maienfeld

Auch der Schweizer Patrick Mayer traut sich in die Höhle der Löwen: Der Unternehmer präsentiert sein StartUp Wheelblades, das spezielle Kufen für Rollstühle entwickelt, damit diese im Schnee nicht einsinken. Auch für Kinderwägen und Rollatoren sollen die Wheelblades einsetzbar sein. Mayer sitzt seit einem schweren Snowboard-Unfall selbst im Rollstuhl und musste sein Leben nach dem Unfall komplett umkrempeln. Um sein Produkt weiterzuentwickeln hofft Mayer auf 100.000 Euro von den Investoren. „Ich habe so viel in meine Firma investiert und mit diesem Deal könnte ich einen deutlichen Schritt nach vorne machen“, so der Gründer.

Jagua for You aus Hamburg

Tattoos sind für die Ewigkeit, aber so mancher wünscht sich nur eine temporäre Verzierung seiner Haut. Janet Carstensen bietet hier mit Jagua for You ein neues Produkt: Dabei handelt es sich um ein Hautgel aus dem Saft der südamerkanischen Frucht Genipapo Americana, mit dem echt aussehende, temporäre Tattoos auf die Haut gezeichnet werden können. Die Bemalungen halten bis zu zwei Wochen und sollen keine Nebenwirkungen mit sich bringen. Um die Löwen zu überzeugen, will sich Carstensen die Gesichter der Löwen zu ihrem Auftritt auf den Körper malen. Ob das reicht, um die 150.000 Euro für 15 Prozent Firmenanteile zu erhalten, wird sich zeigen müssen.

Digitalisierung für Fitness und Schule

Sphery aus Zürich

Auch die drei Sphery-Gründer Stephan Niedeckern, Helko Roth und Anna Martin-Niedecken kommen aus der Schweiz und wollen die Löwen von ihrem „sehr innovativen Produkt“ überzeugen: Bei Sphery handelt es sich um ein Fitnessgerät, das mit einer Software-Lösung kombiniert ist und somit die Themen Fitness und Gaming kombiniert. Beim Training mit dem sogenannten „ExerCube“ absolviert der Spieler verschiedene Games. Durch die zusätzliche kognitive Herausforderungen sollen sowohl Körper als auch Geist angeregt werden. Die drei Gründer wollen zehn Prozent an ihrer Firma abgeben – für 500.000 Euro.

Skills4School aus Hamm

Hinter Skills4School verbirgt sich eine neue Lern-App, die Lehrer und Schüler online verbindet. Über die App können die Schüler alle zum Lehrplan gehörenden Inhalte interaktiv lernen und ihren Lernfortschritt permanent sehen. Lehrer können zu den Themenfeldern passende Übungen auswählen und Schüler für das Portal freischalten. Damit soll auch die Klausurvorbereitung erleichtert werden. Durch einen besonderen Algorithmus soll der individuelle Lernfortschritt ermittelt und die Inhalte entsprechend angepasst werden. Der 19-jährige Gründer Rubin Lind will 14 Prozent seiner Unternehmensteile für 700.000 Euro abgeben. Schlagen die Löwen zu?

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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Kommentare  

#1 Christian 2019-08-29 08:41
Eigentlich sind doch die meisten Produkte die mit DHDL vertrieben werden billig Schrott der früher oder später; In der Regel eher früher; bei NKD, KIK und anderen Ramschläden verkauft wird. Bestes Beispiel dafür ist der flüssige Displayschutz. Im Grunde haben die beiden Typen den noch nicht mal erfunden, sondern einfach nur zu einem China Händler Kontakt aufgenommen. Die Tube kostete zum Anfang 20EUR aktuell gibts die ab 7EUR.

Nächstes Beispiel das My Beauty Light. Kabel mit Schalter... da macht es die Konkurrenz mit Touch Funktion um einiges und sogar deutlich günstiger. Das Zugpferd DHDL verspricht satte Gewinne und einen Aufpreis von mindestens 100%. Unglaublich, dass sich davon dann noch soviele lenken lassen.
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