Der frühe Vogel

Doordash macht Flink in Rekordzeit zum Einhorn

Veröffentlicht: 24.09.2021 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 24.09.2021
Doordash-Logo

Der US-Lieferdienst Doordash war vor einigen Wochen noch als potenzieller Investor für Gorillas im Gespräch, doch der Deal kam nicht zustande. Nun hat das Unternehmen offenbar in den Gorillas-Konkurrenten Flink investiert. Nach Informationen der WirtschaftsWoche habe Flink eine Finanzierungsrunde in Höhe von rund 600 Millionen Euro abgeschlossen. Die neue Bewertung liege bei umgerechnet 1,8 Milliarden Euro, heißt es. 

Flink hat damit schneller als jedes andere deutsche StartUp die Milliarden-Bewertung erreicht und ist zum Einhorn aufgestiegen. Der 10-Minuten-Lieferdienst wurde erst im Januar dieses Jahres gegründet. Bisher war Gorillas das am schnellsten zum Einhorn aufgestiegene Unternehmen. Flink habe sich auf Anfrage nicht äußern wollen.

Neben Doordash sollen auch bereits bekannte Investoren, darunter Rewe, Cherry Ventures und Northzone, an der Finanzierungsrunde teilgenommen haben. Unklar sei bislang, ob die Investition in Flink zu einer strategischen Partnerschaft für Doordash führen wird. Der US-Konzern bereitet schon länger einen Eintritt in den deutschen Markt vor, hat bisher aber noch kein Geschäft hierzulande. 

Delivery Hero investiert in Gorillas

Auch bei Gorillas gibt es frisches Kapital: Medienberichten zufolge hat das Unternehmen eine Series-C-Finanzierungsrunde in Höhe von 900 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Bewertung von Gorillas liege damit bei geschätzten drei Milliarden US-Dollar, berichtet Gründerszene. Delivery Hero habe die FInanzierungsrunde, an der sich auch bestehende Investoren beteiligt haben, angeführt.

Mit dem frischen Kapital will Gorillas offenbar seine Expansion in die wichtigsten europäischen Märkte fortsetzen. Dazu zähle das Unternehmen unter anderem Deutschland, Großbritannien, Spanien und Frankreich. 

AutoScout24 personalisiert seine Startseite

Die Fahrzeuge-Plattform AutoScout24 will seinen Nutzern ein verbessertes Einkaufserlebnis bieten und führt eine personalisierte Startseite ein, wie die Internet World berichtet. „Aus Befragungen wissen wir, dass einige Nutzer:innen – insbesondere jene, die nicht mit dem Autokauf-Prozess vertraut sind – von dem großen Angebot überwältigt werden, das sie auf AutoScout24 finden“, erklärt André Eckert, Country-Manager von AutoScout24 in Österreich.

Je nachdem, wie viel sich die jeweiligen Nutzer bereits auf der Seite bewegt haben, sollen ihnen nun verschiedene Informationen angezeigt werden. Wer bereits einmal nach einem Fahrzeug gesucht hat, soll nun ähnliche Angebote direkt angezeigt bekommen. Zudem habe AutoScout24 die Suchfunktionen verbessert, heißt es.

Über den Autor

Michael Pohlgeers
Michael Pohlgeers Experte für: Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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