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StartUps als Arbeitgeber ebenso beliebt wie namhafte Firmen

Veröffentlicht: 25.09.2012 | Autor: Franziska Henkel | Letzte Aktualisierung: 25.09.2012
StartUps als Arbeitgeber ebenso beliebt wie namhafte Firmen

Für die Studie wurden in dem Karrierenetzwerk 260 Studenten, Absolventen und Professionals befragt. Drei Viertel von Ihnen stuften, als Arbeitgeber, StartUps ebenso, wenn nicht sogar attraktiver ein, als die herkömmlichen Unternehmen. Die Hälfte der Studienteilnehmer gab an, dass sie bereits bei Neugründern gearbeitet oder ein Praktikum absolviert hätten. Bereits 36 Prozent der Studenten und Absolventen haben sich bei einem Jungunternehmen beworben.

Lediglich für 22 Prozent der Befragten stellten StartUps keine lohnenswerte Alternative dar. Doch wie kommt es, dass Gründungsunternehmen so beliebte Arbeitgeber sind und die klassische Karriere in einem namenhaften Großkonzern nur noch eine von vielen Möglichkeiten ist?

Laut der Umfrage überzeugen StartUps potenzielle Arbeitnehmer mit spannenden Arbeitsinhalten (81 Prozent), einer flachen Hierarchie innerhalb des Kollegiums (77 Prozent) und mit der Sichtbarkeit der eigenen Arbeitsergebnisse sowie einer steilen Lernkurve (65 Prozent). Auch die eingeschränkten finanziellen Mittel und somit verbundenen niedrigeren Löhne schwächen die Attraktivität von Jungunternehmern nicht. Der Karriereweg scheint sich verändert zu haben und Akademiker nehmen die fehlende Arbeitsplatzsicherheit, angesichts der Vorteile die StartUps bieten, in Kauf.

Diese Studie klingt wie Musik in den Ohren jedes Gründers sollte jedoch mit Vorsicht genossen werden. Squeaker-Nutzer sind vor allem sehr onlineaffine, gut qualifizierte Akademiker, bei denen das Thema Gründung auf der Tagesordnung steht. Fakt ist jedoch, dass derzeit ein hoher Sympathiebonus für StartUps vorliegt. Dieses Wohlwollen schwindet jedoch schnell, sollten die heranwachsenden Firmen nicht das halten, was sie versprechen.

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